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Archive für April 2008

Viele nützliche Tools

Sicherlich kennen Sie das auch: Es muss kurz etwas ausgerechnet werden und gerade ist kein Taschenrechner zur Hand. Oder aber bis morgen muss unbedingt eine Akte durchgearbeitet werden. Und dann sind einige Texte auf Englisch und die Schulzeit ist schon ein wenig her - eine wichtige Vokabel fehlt.

Früher suchte man das Wörterbuch, heute gibt es zum Glück ja alles im Internet. Aber wo? Nun ja, wir wissen Abhilfe: In unseren Surftipps haben wir Ihnen unter der Rubrik Tools das ein oder andere Nützliche zusammengestellt. So finden Sie dort z.B. Tools zum kostenlosen Konvertieren diverser Dateiformate, Online-Übersetzungen, diverse Rechner wie Taschenrechner, Einheitenrechner oder Währungsrechner oder aber auch die Möglichkeit, online kostenlos Logos zu erstellen.

Übrigens: Wir erweitern diese Rubrik ständig. Und auch eine Weltzeituhr finden Sie dort.

>> Zu den Tools der jhmc Surftipps

Webnews


Cities

Nicht, dass Sie noch meinen, wir hätten das Interesse an unserem Blog verloren. Aber in der vergangenen Woche war so viel los, dass wir nicht einmal ein Video eingestellt haben, das Ihnen - natürlich nur während der regulären Pausenzeiten - durch den Arbeitsalltag hilft.

Na gut. Wir geloben hiermit Besserung. Und zeigen Ihnen heute sogar etwas mit echtem Anspruch: In diesem Jahrtausend werden erstmals mehr Menschen in Städten leben als auf dem Land. Dieser zunehmenden Verstädterung trägt das internationale Video-Projekt Urban Dynamics Rechnung. Freuen Sie sich auf interessante und beeindruckende Bilder.

Ach ja: Wir hoffen, dass Sie auf dem Weg zur Arbeit heute nicht im Stau gestanden haben. Wenn ja, dann wissen Sie jetzt: Der anderen Hälfte der Menschheit geht es ähnlich.




Achtung! Leben gefährdet Ihre Gesundheit!

Heute meldet die Rheinische Post in einem Artikel mit der Überschrift “Wenn das Internet süchtig macht”, dass Wissenschaftler ein Sucht-Siegel für Onlinespiele fordern, das Warnungen einblendet. Demnach sind sich Psychologen und Suchtexperten einig, dass die Suchtgefahr durch das Internet unterschätzt wird.

Na Bravo! Endlich haben wir mal wieder einen richtig tollen Aufreger! Unser Vorschlag: Pappen wir doch Warnhinweise auf alles und jedes! Denn auch da sind sich Psychologen und Suchtexperten einig: So ziemlich alles besitzt ein gewisses Suchtpotential.

In diesem Sinne warnen wir vor exzessivem Arbeiten, aber auch vor exzessivem Faulenzen. Wir warnen vor Magersucht und der Sucht nach Fastfood bis zur Fettleibigkeit. Wir warnen vor Autos, dem Klimawandel, vor zu langen Fußmärschen (Überanstrenung und Dehydrierung!), vor dem Rauchen und militanten Nichtrauchern, vor dem Wasser (denn man kann ertrinken) und vor Dürreperioden.

Halten wir es doch wie die Amerikaner: “Watch Your Step” alle zwei Meter. Und bitte stecken Sie Ihre Hunde nicht in die Mikrowelle. Denken Sie auch daran: Heiße Getränke sind heiß!

Ach, ist das schön, wenn wir endlich für alles und jedes ein Warnsiegel erhalten! Obwohl manche Leute es mit ihren Warnungen ja doch übertreiben. Es gibt tatsächlich Kettenraucher, die sich bis zu 40 Fluppen am Tag reinziehen. Und dann meinen diese Leute doch tatsächlich, dass Sie Grillen über Holzkohle vermeiden wegen des Krebsrisikos. Als ob es darauf dann noch ankäme.

Immerhin: Zigaretten tragen ja bereits Warnhinweise und Sucht-Siegel. Böse Zungen sprechen in diesem Zusammenhang von prophylaktischen Todesanzeigen. Schnellstens sollte ergo auch jedwede Sorte Alkohol mit Todesanzeigen versehen werden.

Stellen wir uns also das romantische Candlelight-Dinner vor. Der Kellner kommt zum Tisch, entkorkt den Wein und liest zu romantischem Kerzenschein die Todesanzeige vor. Gleichzeitig warnt er vor dem Verzehr der Speisen, denn exzessives Schlemmen kann ja zu bösen Nebenwirkungen führen. Und erst das Mousse au Chocolat zum Schluss! Wir warnen vor den Kalorien und dem Suchtpotential von Süßigkeiten. Und Achtung: Stolpern Sie nicht beim Verlassen des Restaurants, denn der Boden ist frisch gewischt. Überdies warnen wir vor dem Suchtpotentuial des dahinter stehenden Putzfimmels. Oder aber auch der Suchtwirkung exzessiven Messy-Verhaltens. Bitte, bitte klebt ein Warnsiegel auf alles!

Besorgte Eltern lassen Ihre Kinder im Sommer nicht mehr draußen spielen. Zu gefährlich, wegen der Zecken! Wir empfehlen, Kevin-Malte-Frederic antiseptisch zu halten, damit an das Weichei auch ja nichts drankommt! Auf der Tür am Ausgang zum Kinderzimmer klebt ein Warnsiegel: “Achtung spiele nie im Dreck, denn das gefährdet Deine Gesundheit”. Überhaupt, welchen Gefahren sich Kinder aussetzen: Klettern auf Bäume! Das gefährdet die Gesundheit! Und überhaupt ist Sport nicht nur gesund, denn auch Sport hat natürlich ein erhebliches Suchtpotential. Nicht, dass Kevin-Malte-Frederic noch sportsüchtig wird.

Nein, da schließen wir Kevin-Malte-Frederic lieber antiseptisch weg. Da kann er ordentlich Gameboy oder X-Box zocken. Vielleicht wird er ja spielesüchtig. Also: Sofort ein Sucht-Siegel auf die Konsole! Und lassen Sie ihn nicht zuviel Musik hören! Nicht, dass das süchtig macht. Oder Kevin-Malte-Frederic wird taub, weil er seine Musik zu laut hört! Also gehört wohl auch ein Warnsiegel auf die Brüllmöbel.

Und warten Sie erst ab, wenn Kevin-Malte-Frederic in die Pubertät kommt. Wir warnen vor exzessiven Partys, Geschlechtskrankheiten, Pickeln und Beziehungsstress. Und auch da sind sich Suchtexperten und Psychologen einig: Auch Sex kann süchtig machen! Was glauben Sie, wie Kevin-Malte-Frederic guckt, wenn er seine erste große Liebe endlich rumgekriegt hat, sie nackt vor ihm steht und er das Sucht-Siegel entdeckt.

Bei Webnews endeckten wir den Artikel “Zwei Blogger bloggen sich zu Tode“. Ja, das kommt davon, wenn Bloggen süchtig macht. Und da wir den Artikel überhaupt entdeckt haben, sind wir womöglich auch Internet-süchtig. Oder aber Blog-süchtig. Oder aber beides.

Nehmen wir also lieber Urlaub. Oder auch nicht - macht ja süchtig. Kleben wir also einen Warnhinweis auf alles, was auch nur im entferntesten nach Reisen aussieht.

Böse Zungen behaupten sogar, dass das Leben süchtig macht. Zumindest ist es ungesund, denn mit jeder verlebten Minute nähert man sich zwangsweise dem Tode. Vertrackte Situation. Vielleicht sollten wir direkt bei unserer Geburt ein Warnschild auf die Stirn geklebt bekommen: “Achtung! Leben gefährdet Ihre Gesundheit!” Na ja, falls es in Zukunft überhaupt noch zur Geburt kommt. Wir erinnern an das Risiko, das jeder Schwangerschaft innewohnt. Und außerdem prangt ja bereits ein großes Warn- und Sucht-Siegel auf Kevin-Malte-Frederics Freundin.

In diesem Sinne noch ein fröhliches Gefährden Ihrer Gesundheit!

Webnews


Willkommen im Reich der unsinnigen Produkte

Heute erreichte uns eine E-Mail mit folgenden Inhalt. Also das heißt, dass sie nicht direkt in unseren Spamfilter rutschte. Was aber auch nicht schlimm ist, da wir ohnehin Positivlisten für die erwünschten E-Mails definiert haben. Gut, aber nun zum Inhalt der Spam-Mail:

“Aktueller Tipp für mail [at] jhmc.de

Trink- und Methorn
Fassungsvermögen ca. 0,5 L

Echtes Horn. Die Trinkhörner werden in Deutschland gefertigt und innen lebensmittelecht lackiert.

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* = Name von der Redekation geändert. Denn diesen Schwachsinn wollen wir ja nicht noch unnötig fördern, oder? Immerhin: Es ist schon erstaunlich, wieviele solcher dubiosen Angebote das Internet verschmutzen. Wir hatten auch schon Sessel, Lampen und andere Einrichtungsgegenstände im Angebot unerwünschter E-Mails. Aber so etwas völlig Sinnloses wie ein Trink- und Methorn war noch nie dabei. Dabei haben doch kultivierte Menschen bereits ein geeignetes Trinkgefäß erfunden. Man nennt es Glas. Schon mal gehört, liebe Spammer?

Na ja, immerhin ist es ja mal etwas anderes als immer die gleichen behämmerten Aktientipps oder Viagra und Konsorten sowie die diversen Pumpen zum Vergrößern aller möglichen Körperteile. Und wir sind ja doch überrascht, was den fleißigen Spammern so alles einfällt.

Ach ja, erwähnten wir es schon? Niemals auf die Links in solchen E-Mails klicken und auch nie irgendwelche Dateien im Anhang öffnen. Aber das weiß ja heute jeder oder?

Andererseits vermissen wir in den meisten Spams doch die Kreativität, wie sie beispielsweise die Nigeria Connection, die Erfinder des magischen Dawah Alphabets oder auch des Deutschen Internet Registers an den Tag legen. Die lassen sich wenigstens was einfallen.

Insofern fordern wir drastische Strafen für die Verbreitung langweiligen Spams! Liebe Spammer! Wenn Ihr uns schon nicht damit verschonen wollt, so bitten wir doch um einen gewissen Unterhaltungswert.

In diesem Sinne wünschen wir noch ein fröhliches Spammen.

Webnews