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“Wir brauchen einen Neger”
Peinlicher geht’s wirklich nicht mehr. Nicht nur, dass unsere Bundesforschungsministerin für einen Interviewtermin die Flugbereitschaft nutzt und so mal eben 26.500 Euro verdaddelt. Nein, manche unserer geliebten “Volksvertreter” gehen gar noch weiter: Sie entblöden sich nicht, eine Urlaubsreise als Dienstreise zu tarnen und mal eben ein wenig Freizeit in Kalifornien zu verbringen.
Doch auch damit nicht genug: Außer Shoppingtouren und Sightseeing auf Kosten der Steuerzahler gab es auch noch grenzwertige Äußerungen: Weil unsere geliebte Volksvertreterin Annette Wildmann-Mauz, CDU-Gesundheitsexpertin, sich den Fuß gebrochen hatte, an der Reise jedoch trotzdem teilnahm, bekam sie einen Rollstuhl gestellt. Und weil dieser offenbar den Ansprüchen der hochwohlgeborenen Volksvertreter nicht genügte, herrschte ein weiteres Delegationsmitglied, ein gewisser Herr Krüger, SPD-Mitglied aus Potsdam, den begleitenden deutschen Generalkonsul an: “Wir brauchen einen Neger, der den Rollstuhl schiebt.”
Ja, so ist das wohl: Während wir unsere Urlaubsreisen selbst verdienen müssen, verprassen andere das Geld der Steuerzahler und benehmen sich auch noch öffentlich in inakzeptabler Weise daneben. Hauptsache man erklärt den Bürgern, dass die Steuern nicht gesenkt werden könnten, da man ja den Haushalt konsolidieren müsse. Na ja, nicht, dass wir dazu nicht schon den ein oder anderen Kommentar gegeben hätten. Auf jeden Fall ist ein Shoppingtripp mit ausgiebigem Kultur- und Besichtigungsprogramm auf Kosten der Steuerzahler sicherlich ein probates Mittel gegen die allseits beklagte Politikverdrossenheit.
Wir als Unternehmensberatung u.a. für Organisation schlagen an dieser Stelle folgendes vor, um efffizent Kosten sparen zu können. Es ist eine denkbar einfache aufbauorganisatorische Maßnahme: Fragen wir uns doch einfach einmal, ob man Frau Widmann-Mauz von der CDU und Herrn Krüger von der SPD denn wirklich so dringend benötigt. Vielleicht lassen sich an dieser Stelle bereits interessante Kosteneinsparungen erreichen. Und unserer lieben Frau Schavan empfehlen wir doch einfach, sich einmal über preiswertere Alternativen zur Flugbereitschaft den ein oder anderen Gedanken zu machen.
Unseren geliebten “Volksvertretern” wünschen wir wieder einmal ein fröhliches Haushalts-Konsolidieren!
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