Archive für Oktober 2009

Die Rockstar-Schule

Die Gründung eines Unternehmens will gut durchdacht sein. Die Geschäftsidee ist gründlich zu planen bzw. zu durchdenken. Weiter ist ein Businessplan zu erstellen. Und mitunter kann es von Vorteil sein, ein bestehendes Unternehmen zu kaufen.

Das Thema Marktanalyse sollte jedenfalls nicht auf die leichte Schulter genommen werden. Denn schließlich nützt die beste Idee nichts, wenn dafür schlicht und ergreifend kein Markt vorhanden ist. Im folgenden, zugegebenermaßen nicht ganz ernst gemeinten Beispiel wird die Idee einer Rockstar-Schule skizziert.

Andererseits kursieren tatsächlich Dinge im Markt, die man kaum für möglich halten würde. Manch einer hofft, die zündende Geschäftsidee gar bei einer Internet-Auktion zu finden. Nun gut. Es lässt sich jedenfalls festhalten, dass vielfach unrealistische Vorstellungen hinsichtlich der Realisierbarkeit von Geschäftsideen vorherrschen. Manch einer meint gar, dass nur eine Idee bereits Millionen wert sein könnte. Auch vor diesem Hintergrund erscheint die Idee der Rockstar-Schule gar nicht so uninteressant. ;)

Mancher erhofft sich das große und schnelle Geld durch die Erreichung des höchst realistischen beruflichen Ziels Superstar. Die einschlägigen Castingshows ziehen jedenfalls bereits seit Jahren hinreichend viele einfältige Nachwuchs-Star-Attrappen sowie die dazu passenden Zuschauer-Zielgruppen in ihren Bann. Insofern ist die folgende Geschäftsidee der Erlanger Fun-Metal-Band J.B.O. in der Tat gut durchdacht und fußt offensichtlich auf einer grundsoliden Marktanalyse.

Um was es dabei geht? Ganz einfach: Um eine Rockstar-Schule. Wie J.B.O. sich ihr Geschäftsmodell vorstellen, wird in dem nun folgenden Video erläutert. Viel Spaß!

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Lieb Spammer

Ja, Sie haben richtig gelesen. Dieser Beitrag heißt tatsächlich “Lieb Spammer”. Und nein, wir haben kein “e” vergessen. Das war Absicht. Denn wir haben kürzlich folgende Spam-Mail erhalten:

“Lieb PayPal Costumer,

Es ist uns nicht entgangen, dass dein Paypal account-Informationen muss im Rahmen der Aktualisierung unserer anhaltendes Engagement f?r Ihr Konto zu sch?tzen und zu reduzieren der Fall von Betrug auf unserer website. Wenn Sie k?nnten Bitte nehmen Sie sich 5 - 10 Sie wird nicht ausgef?hrt, in Zukunft keine Probleme mit der Online - Dienst.

Jedoch nicht aktualisiert Ihre Eintr?ge werden auf dem Konto Ergebnis Suspension. Bitte aktualisieren Sie Ihre Eintr?ge vor Oktober 08, 2009.

Sobald Sie aktualisiert haben Ihre Konto werden Ihre PayPal Kontobewegungen nicht unterbrochen werden und wie gewohnt weiter.

Klicken Sie auf Hier aktualisieren Sie Ihr PayPal-Konto Informationen

Göttlich, oder? Also, wer auf solch einen Schund noch reinfällt, der ist nun aber wirklich selber schuld. Es verwundert wirklich, dass tatsächlich noch solcher Gaga-Spam unterwegs ist. Andererseits haben wir uns ja bereits in einem anderen Beitrag gewünscht, dass es niemals ein funktionierendes Übersetzungsprogramm geben soll. Denn das beschert uns weiterhin solch professionell ins Deutsche übersetzte E-Mails. Und wir wollen doch schließlich was zu Lachen haben, oder?

Also, liebe Spammer: Weiter ihr Schreipen immer solch lustiger Nachrichten vohler Pfehler, denn dass tuth immer ganz schön Lustick sein. Damit ihr tragen immerhin bei zu das Unterhaltung tausender Webuser, denn diese tuhen nixe hereinfallen auf schlechte Phishing-Mails mit solche Deutsch das ist vollkommen Scheissen-Dreck. Und wir geben uns ja auch die Mühe, Nigeria Connection richtig zu schreiben, oder. ;)

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Was Frauen wirklich wollen

Generationen von Marketingstrategen haben sich bereits jede Menge Gedanken zu diesem Thema gemacht. Viele Theorien wurden entwickelt und es wurde auch schon viel Geld für komplexe Marktanalysen ausgegeben.

Besonders interessant: Die Zielgruppe Frau. Auch wir haben uns in diesem Blog bereits mit diesem Thema beschäftigt.

Und nun das! Da kommt doch einfach eine Fun-Metal-Band aus Erlangen daher und macht alle Analysen zum Thema Marketing bei der Zielgruppe Frau mit einem einzigen Song zur Makulatur. Die Band J.B.O. hat nämlich ganz klar erkannt, was Frauen wirklich wollen.

Doch das sollte man natürlich nicht allzu ernst nehmen. Denn J.B.O. ist ja nicht umsonst eine Fun-Metal-Band. Hören wir also zunächst, was Frauen alles nicht wollen, um zum Ende die geniale Auflösung präsentiert zu bekommen. Viel Spaß!

Ach so, ja: Leider haben wir hier kein Video, deshalb läuft es nur mit “Standbild”.

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“Ich habe ja so viel zu tun” - Bürospiele mal anders

Spiele im Büro sind ein heikles Thema. Zwar hat sicherlich jeder schon einmal das ein oder andere Spiel im Internet für die persönliche Kurzweil bemüht. Denn schließlich ist man ja auch nicht jeden Tag gleich stark motiviert. Dumm nur: Wenn man dabei erwischt wird, hat man meistens schlechte Karten. Denn vor den Kollegen steht man als Drückeberger da und die meisten Vorgesetzten werden wohl eher kein Verständnis aufbringen.

Nun ja, das ist eigentlich auch nicht weiter verwunderlich, denn Arbeitszeit kosten schließlich Geld. Und zuviel mit Spielen verdaddelte Arbeitszeit spricht ja auch irgendwie dafür, dess es innerhalb der Ablauforganisation des entsprechenden Unternehmens noch einiges Optimierungspotential gibt.

Dieser Problematik nimmt sich nun die Webseite Can’t You See I’m Busy an. Denn hier kann man spielen und gleichzeitig vorgeben, richtig was zu tun zu haben. Wie das geht? Ganz einfach! Die Spiele sehen aus wie klassische Büroanwendungen. Mit einem “Textverarbeitungsprogramm” kann man Worte wegschießen. Das nächste Level ist dann einfach eine nachrückende Seite des “Textverarbeitungsprogramms”.

Ein weiteres Spiel sieht aus wie eine Grafik in einer Excel-Tabelle. In Wahrheit spielt man jedoch ein Spiel ähnlich dem Blocker in unseren Spieletipps in der EasyWebCity. Sie sehen also: Die Bürospiele hier sind ganz schön raffiniert.

Um die Illusion perfekt zu machen, erinnert sogar die Webseite von Can’t You See I’m Busy an eine Business-Webseite. Denn schließlich soll ja jeder sehen, dass der Spielende gerade so richtig viel zu tun hat.

Auch einen Kostenrechner gibt es. Dieser ermittelt auf der Grundlage eines geschätzten Jahresdurchschnittseinkommens von 31.000 €, wie hoch der durch Spielen auf dieser genialen Webseite der Wirtschaft entstandene Schaden ist. Derzeit beläuft sich die Summe auf der noch recht jungen Webseite auf 114.361 €. Stolz verkündet deshalb eine Grafik auf der Startseite, dass die ersten 100.000 € erfolgreich der Wirtschaft entzogen wurden.

Derweil können Sie in einem weiteren Spiel kleine Raketen durch die Fieberkurven getürkter Excel-Grafiken manövrieren. Wir wünschen viel Spaß und einen guten letzten Arbeitstag für diese Woche.

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