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Archive für Mai 2010

Alles neu macht der Mai

Alles neu macht der Mai - ganz nach diesem Motto haben wir nun unsere Webseite einmal einer gründlichen Frischzellenkur unterzogen. Dies war aus unserer Sicht notwendig geworden, da sich durch unsere Erfahrungen im Rahmen von Projekten, bei denen wir Unternehmen bei der Anwendung viraler Kommunikationswege unterstützt haben, zuletzt eine verstärkte Nachfrage in diesem Bereich ergeben hat. Dem haben wir nun mit einer eigenen Webseite zum Thema viraler Markenaufbau Rechnung getragen.

Nun ja, und dabei haben wir uns dann auch direkt einmal daran begeben, auch unsere Unternehmenswenseite einmal optisch etwas aufzufrischen. Wir hoffen also, dass Ihnen das neue Design gefällt.

JHMC Webseite Screenshot

Wie wir auf die Zahnräder oben im Banner gekommen sind? Nun, auch das ist einfach erklärt. Denn wir verfechten einen ganzheitlichen Ansatz. Das bedeutet, dass wir niemals nur ein Problem isoliert betrachten. Und so greifen eben alle Räder ineinander.

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Webnews


Spam aus dem Karnevalsgebäude

Über diversen ulkigen Spam haben wir uns ja sowohl hier in unserem Blog als auch in unserem Magazin bereits öfter ausgelassen. Und offensichtlich muss man achselzuckend zulassen, dass auch trotz diverser technischer Vorkehrungen immer mal wieder allerlei Merkwürdigkeiten in unserem elektronischen Posteingang landen.

Da preist eine gewisse Pia unzüchtige Handlungen auf Autobahnparkplätzen an und die nächste Mail eines ähnlich seriösen Anbieters bietet pharmazeutische Hilfe, falls es bei der Ausführung der in erstgenannter Mail angepriesenen Dienstleistungen mal nicht ganz so klappt. Natürlich gibt es auch immer mal wieder irgendwelche Software im Angebot und der ERP- und CRM-Führer buhlt ebenso um Aufmerksamkeit wie eine gewisse Flottenmail oder auch ein spaßiger Dienst, der sich Bobex nennt.

Neuerdings kommen auch mal wieder Spam-Mails, in denen irgendeine Granate behauptet, mit unserer Hilfe auf irgendeinem Konto gebunkerte Millionen heben zu wollen. Unsere Meinung: Wahnsinn, dass diese Masche immer noch funktioniert. Denn wenn es keine Menschen gäbe, die sich bereitwillig über’s Ohr hauen ließen, dann würde es ja auch solche Spam-Mails nicht geben.

Die folgende E-Mail entlavt sich jedoch bereits dadurch, dass der Standort des fleißigen Spammers mit Alaf Builing beschrieben ist. Gut, wir wissen, den kölschen Karnevalsgruß schreibt man natürlich “Alaaf”. Dennoch möchten wir gönnerhaft ein fröhliches “Humba Tätärä” auf die folgende Spam-Mail jubilieren:

Kurdistan, Sulaimanya,
Ashti Street, Alaf Building
Sulaimanya
Iraq

Dear Sir,

My name is Mr. Kasim Bello, the personal assistant to the formal Minister of Trade (MoT) Iraq . I am presently in the United Kingdom on a sabbatical.

I hereby offer you a further explanation of the deal: - Mr. Al-Sudani was the formal Minister of Trade before the parliament’s in Iraq ousted him over alleged corruption in his department. My boss (MR. FALAH AL-SUDANI), has as a result of trust and Confidence has mandated that I search for a Reliable and trustworthy foreign partner, who Will help receive some funds, which was deposited in a Europe Totalling US$11,500,000.00 ( Eleven Million, Five Hundred Thousand United States Dollars), into a personal, company or any reliable foreign bank account for safe keeping for a short period of time, since his bank accounts within and outside the country have all been frozen by the authorities.

I would refer you to this Website for further information: - (Hier stand mal eine URL, der wir lieber nicht gefolgt sind)

Now, if you are capable of receiving this fund and help in investing in profitable ventures, kindly send me the following details below.

i. Your full names
ii.Private telephone & fax number.
iii.Company’s details.

Once am in receipt of this, I will feel a lot safer to divulge vital aspect of this transaction to you and provide you with the needed documents that will enable you make claim to the funds.

There is no risk involved what so ever on this transaction, these funds will be released in your favour upon proper application. If you are interested in this business, please urgently contact me on this private and confidential e-mail address: kasimbello@aol.com. Please endeavour to keep this business confidential.

I wait your urgent reply.

Yours Truly

Mr.  Kasim Bello(Esq.)

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Schlappe für schlaue Geschäftemacher

Heute stolperten wir bei Twitter über einen interessanten Tweet. Zitiert wird dort ein Artikel von Spiegel Online, demzufolge Twitter überbordender Drittanbieter-Werbung den Kampf ansagt. Auch Twitter selbst nimmt in seinem Blog dazu Stellung.

Offensichtlich gibt es also eine ganze Menge Schlaumeier, die frei nach dem Motto “Wir twittern für Sie” hier eine lukrative Einnahmequelle entdeckt haben. Und in der Tat: Auch wir sind bei Twitter bereits über Tweets gestolpert, die zunächst ganz interessant klangen, hinter deren angehängten Links sich jedoch plumpe Produktwerbung verbarg. In der Regel wird diese durch Kurz-URL-Dienste wie TinyURL unkenntlich gemacht, da der Nutzer hier nicht erkennen kann, welche Webseite sich tatsächlich hinter dem entsprechenden Link verbirgt.

Allerdings sind wir nun auch gespannt, wie engmaschig Twitter sein Werbeverbot zu ziehen gedenkt. Sinngemäß heitßt es im Twitter-Blog, dass man es Drittanbietern nicht gestattet, bezahlte Tweets in die Timeline oder irgendeinen anderen Dienst einzuspeisen, der die Twitter-Schnittstellen benutzt.

Dies macht Sinn, wenn tatsächlich nur plumpe Werbebotschaften verschickt werden. Denn Twitter soll ja auch nicht zur Spam-Plattform verkommen. Andererseits denken wir, dass die Twitter-Nutzer solche Spammer überwiegend selber filtern. Wie das? Ganz einfach: Sie werden Spammern nicht folgen. Oder würden Sie jemandem folgen, dessen Botschaften lauten:

“Kaufen Sie diese Schuhe!”
“Kaufen Sie diese Jeans!”
“Kaufen Sie dieses Kleid!”
“Kaufen Sie diese Software!”

Nicht wahr? Solche Botschaften sind eintönig und nervend. Außerdem hofft Twitter, mit ähnlich lautenden Werbebotschaften, die in die Suchergebnisse der Twitter-Suchfunktion eingespielt werden in Zukunft Geld zu verdienen. Wir sind gespannt, ob Twitter damit ein Geschäftsmodell etablieren kann. Unser Tipp ist ja immer noch, dass das eigentliche Geschäftsmodell von Twitter der Exit der Gründer und Investoren in Form eines Trade Sale an einen der großen Suchmaschinenbetreiber ist. Aber wir lassen uns ja auch gerne eines Besseren belehren.

Wie oben bereits angedeutet stellt sich aber auch die Frage nach der Engmaschigkeit der oben zitierten Regeln. Ist z.B. das Twitter-Profil eines Verlages wie z.B. Handelsblatt bereits Werbung? Auch hier sind wir auf die weitere Entwicklung gespannt. Dies erst recht, als gerade bei vielen Bloggern durchaus eine Verbindung zwischen deren Blog, Firma und Twitter-Profil besteht. Meist sind aber deren Tweets wesentlich interessanter als die vielen privaten Belanglosigkeiten, die auf Twitter gepostet werden.

Na ja, aber das ist ja das Schöne an den sozialen Netzwerken des Web 2.0: Der Nutzer entscheidet selber, mit wem er sich verbindet, weil er dessen Nachrichten interessant findet. In diesem Sinne wünschen wir weiterhin fröhliches Bloggen und Twittern.

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HotForWords - YouTube Story

Eines unserer Lieblingsbeispiele für die virale Verbreitung des eigenen Angebots ist Marina von HotForWords, der wir deshalb auch schon einige Artikel gewidmet haben.

Worum es dabei geht? Nun ja, wir wollen uns nicht komplett wiederholen, aber Marina ist eine nicht ganz unansehnliche Philologin, die in YouTube-Videos Worte erklärt. Wer nun meint, das müsste eigentlich ziemlich langweilig sein, sollte sich dringend mal das ein oder andere Video unserer hübschen Philologin ansehen.

Im folgenden Video erklärt Marina jedoch ausnahmesweise nicht irgendein Wort, sondern ihren Werdegang zum Star auf YouTube, der längst auch Gastauftritte im Fernsehen hat und Geld mit den Werbebannern auf der Webseite, einem eigenen Buch und einem Kalender sowie als YouTube-Werbepartner verdient. Es zeigt sich demnach wieder einmal, dass man dank des Internet seinen Bekanntheitsgrad auch bei kleinem Budget durch gute Ideen enorm steigern kann.

Seit ihrem ersten Video-Upload bei YouTube agiert Marina auch wesentlich professioneller vor der Kamera. Ja, sie ist tatsächlich ein echter Medienprofi geworden. Außerdem macht sie jetzt auf künstliche Intelligenz: Seit einiger Zeit ist sie nicht mehr blond … ;)

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