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Archive für 22.6.2010

Pech für Natasha Raspytinka

Wieder einmal haben wir - was durchaus oft vorkommt - einen neuen Benutzer für unser jhmc Magazin zu verzeichnen. Das merken wir daran, dass wir eine E-Mail bekommen, die uns die Registrierung eines neuen Benutzers anzeigt.

Nun gut, wie berichtet geschieht dies sowohl für unser Magazin als auch für dieses Blog hier öfter. Und das finden wir auch ganz gut so, denn wir wollen ja auch, das andere Internetnutzer unsere Veröffentlichungen lesen. Doch wenn sich wie heute ein Nutzer mit dem Namen “NikkyRuNg” und einer E-Mail-Adresse wie “natasharaspytinka”, ergänzt um @gmail.com anmeldet, dann wissen wir doch sofort Bescheid. Denn da hofft jemand, mit Kommentarspam und zweifelhaften Links unsere Blogs zu verunstalten.

Liebe Spammer! Haltet Ihr uns denn wirklich für so blöd? Um hier schreiben zu können muss man nicht nur als User registriert sein. Nein, man muss sogar darauf warten, dass wir die Beiträge freischalten. Denn weder wir, noch unsere Leser werden sich für Viagra, falsche Uhren, wichtige Aktientipps oder andere halbgare Angebote interessieren.

Ganz ehrlich? Euer verzweifelter Versuch ist genau so dämlich wie die Gaga-E-Mail, die wir heute im Spam-Filter hatten. Darin behauptete ein Spammer, die E-Mail käme von Paypal. Und da wir ja in Deutschland sind, lautete die individuelle Anrede: “Dear Costumer!” Also wirklich, liebe Spammer: Are you completely nuts? Gibt es wirklich noch irgendjemanden in dieser Galaxis, der auf solchen Schwachfug reinfällt?

Es ist wirklich ein Hammer: Da kommen E-Mails mit der Endung @irgendwas.ru oder @schwachfug.cn - klar, es ist ja auch ganz wahrscheinlich, dass uns plötzlich jemand ganz vertraulich aus Russland oder China schreibt.  Göttlich. Eine einzige Parade völlig hirntoter Witzfiguren.

So wie z.B. der freundliche Herr neulich, der behauptete, Banker aus Spanien zu sein. Nun hätte er ein Konto mit wir-wissen-nicht-mehr-wievielen Millionen Euro entdeckt, dessen verstorbener Eigentümer zufällig den gleichen Nachnamen hätte. Nun sollten wir uns doch bitte als letzter lebender Verwandter ausgeben und uns die Millionen mit dem freundlichen Spammer teilen. Um die E-Mail besonders glaubwürdig zu gestalten wurde unser zufällig gleichlautender Name jedoch nirgends aufgegriffen. Immerhin: Das war mal eine neue Variante des als Nigeria Connection bekannten Betrugsszenarios.

Pech also für Natasha Raspytinka und den freundlichen spanischen Spammer: Sie alle landen auf unserer virtuellen Müllkippe. Glück für uns: Solange es solchen Spam gibt, gehen uns die Ideen für unsere Beiträge niemals aus. ;)

>> Kontakt +++ jhmc +++ jhmc @ twitter

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