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Archive für Dezember 2010

Einen guten Rutsch und ein erfolgreiches Jahr 2011

So, das war es also. Das Jahr 2010 ist so gut wie rum. Für die Jörg Haupt Management Consulting war es ein sehr erfolgreiches Jahr mit vielen hochinteressanten Projekten und kniffligen Aufgabenstellungen. Da darf der Jahreswechsel also durchaus einmal richtig gefeiert werden.

Wir hoffen, dass 2010 auch für Sie erfolgreich verlaufen ist. Und natürlich wünschen wir Ihnen einen guten Übergang in ein hoffentlich ebenfalls erfogreiches und schönes Jahr 2011.

Ja, was bleibt jetzt noch zu sagen? Feiern Sie schön und lasses Sie es sich gut gehen. Also so, wie es vermutlich jedes Jahr zu Silvester der Fall sein wird. Denn wie heißt es so schön? The same procedure as every year. :)

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Nun wollen die Spammer Firmendaten verticken

Mancher Spam ist wirklich so dämlich gemacht, dass man echt nicht weiß, ob man darüber lachen oder doch besser weinen soll. So landen immer wieder Spam-Mails in unserem Spamfach, in denen Datenbanken mit aktuellen Daten zu deutschen Unternehmen angeboten werden:

“Guten Tag,

Wir sind im Besitz neuer, aktualisierter Datenbanken deutscher Firmen und Unternehmen.”

Na Bravo! Man beachte die individuelle Anrede. Vielleicht sollte der Inhaber dieser sagenhaften Datenbanken aus diesen spitzenmäßigen Datenbeständen mal den geeigneten Ansprechpartner für sein Angebot herausfiltern. Oder sollten wir das Angebot allein schon mit dieser Kritik als völlig wertlos identifiziert haben? Und überhaupt, wo bitte ist der Unterschied zwischen Firmen und Unternehmen?

Umgangssprachlich besteht da jedenfalls kein Unterschied. Lediglich in juristischer Hinsicht ist dies relevant, da nach deutschem Handelsrecht lediglich Kaufleute eine Firma führen dürfen. Andere Gewerbetreibende führen eine Geschäftsbezeichnung. Andererseits denken wir, dass sich spammende Knalltüten nicht mit solchen Haarspaltereien aufhalten.

Doch weiter:

“Ihre Konkurrenz sucht täglich nach neuen Methoden der Kundengewinnung.
Unser Produkt ermöglicht dies Ihnen auf effektive Weise.

Wir laden Sie dazu ein, Gebrauch aus unseren Lösungen für eine glungene Werbekampagne zu machen.

Wir bieten Ihnen Datenbanken der aktivsten Firmen auf dem deutschen Markt, die gerne Interesse für Ihr Produkt zeigen und eine feste Zusammenarbeit mit Ihnen knüpfen.

http://www.firmen-kontakt.com/verzeichnis/

Beweis der Wirksamkeit unserer Produkte, ist die wachsende Liste zufriedener Kunden, die für Ihr Angebot schnell neue Abnehmer finden.”

Aha! Und wo bitte ist diese alles beweisende Liste? Versteckt sie sich etwa hinter dem Link, der natürlich in unserem Blog nicht zu der ausgeschriebenen Adresse, sondern geradewegs in unsere Rubrik Spam und Konsorten führt? Denn man weiß ja nie, welche Überraschung die Spammer auf der in der Spam-Mail verlinkten Webseite bereithalten. Und man muss tatsächlich sehr vorsichtig sein: Denn über in das System eingeschleuste Phishing-Programme wurde erst kürzlich die Webseite eines unserer Mandanten gehackt und mit Schad-Software infiziert. Die Wiederherstellung der Webseite kostete Zeit und Geld.

Angesichts solcher, allgemein bekannter Gefahren, die hinter allerlei merkwürdigen Angeboten von angeblichen Unternehmensdaten über gefälschte Uhren bis hin zu Viagra lauern verwundert es wirklich, dass überhaupt noch irgendwer auf Spam reinfällt. So schreibt uns z.B. eine “Anna Engel”:

“Haben Sie Schwierigkeiten Ihre Freundin zu befriedigen?”

Sodann bietet sie uns die “Blauen Pillen” in einem vor Trennungsfehlern und Rechtschreibfehlern nur so strotzenden Text an. Auch in der Frage zu den Schwierigkeiten mit der Freundin fehlt ja ein bereits ein Komma. Und man muss sich doch wirklich fragen, wer - Bedarf vorausgesetzt - so bekloppt sein kann, ein pharmazeutisches Produkt auf einer per Spam-Mail übermittelten Internetadresse zu bestellen, auf der es heißt:

“die Blauen
Die Tablette fuer schon ab extrem guenstigen 8 Euros”

Wie man an der Schreibweise der Umlaute erkennen kann, wurden die Texte nicht einmal auf deutschen Tastaturen geschrieben. Und die E-Mail-Adressen der Absender tragen vielsagende Endungen wie .pl oder .ru.

Wer also auf solch einen Quatsch hereinfällt, der verdient es nun wirklich nicht besser. Ob es nun “blaue Pillen” oder Firmendaten sind: Wir fragen uns ernsthaft, ob es wirklich lediglich derart primitiver Mittel bedarf, Menschen über den Tisch zu ziehen. Denn jeder, der auch nur ansatzweise einen IQ höher als Knäckebrot besitzt, sollte sich doch sofort sagen, dass dahinter niemals ein seriöses Angebot stehen kann. Wenn jedoch niemand darauf hereinfallen würde, dann gäbe es aber auch den Spam nicht. Und das gibt uns jetzt wirklich zu denken.

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Die Mutter aller Weihnachtsbeleuchtungen

So. Heute ist also Heiligabend. Alle Weihnachtsgeschenke sind hoffentlich besorgt. Vermutlich gibt es heute ein leckeres Weihnachtsgericht, Wild oder Gans zum Beispiel. Oder aber es gibt den Klassiker vieler Familien-Weihnachtsfeiern: Bockwurst mit Kartoffelsalat.

Nun ja, für mich wäre die letztgenannte Variante nichts. Das ist irgendwie nicht feierlich genug. Heute gibt es deshalb nach Rindfleischsuppe und Feldsalat mit gehobeltem Pamesan Hirschbraten mit Rotkohl und Semmelknödeln. Die obligatorischen Birnen mit Wildpreiselbeeren werden selbstverständlich ebenfalls aufgetragen. Als Dessert gibt es dann noch Mousse au Chocolat. Das wird sicher superlecker. :)

Doch zurück zum Thema: Feierlich geht es auch in manch einem Vorgarten und an manchem Fenster zu. Gerade jetzt im Schnee sind geschmückte Weihnachtbäume draußen ein wirklich feierlicher Anblick. Und auch viele Innenstädte leuchten ja bereits seit Wochen weihnachtlich und stimmen auf das Fest und im Sinne der innerstädtischen Werbegemeinschaften auf den zugehörigen Konsumrausch ein.

Nicht immer gelingt bei der weihnachtlichen Beleuchtung der schmale Grat zwischen Kitsch und weihnachtlicher Stimmung. Doch den Vogel schießen natürlich wie immer die Amerikaner ab. Hier insbesondere der Milliardär Paul Tudor Jones. Denn er entfacht zur Weihnachtszeit einen wahren Lichterkrieg in seinem zugegebenermaßen rieseigen Vorgarten. Eine knapp fünfminütige Lichterschau läuft mehrmals am Tag synchronisiert zu weihnachtlicher Musik ab. Die Musik wird extra dazu mehrmals täglich im Radio ausgestrahlt.

Vor dem Haus von Paul Tudor Jones finden sich dann Autos in mehreren Parkreihen ein, deren Fahrer fast wie im guten alten Autokino bei eingeschaltetem Radio das kombinierte Licht-Musik-Spektakel konsumieren. Das wollen wir Ihnen natürlich nicht vorenthalten und wünschen frohe Weihnachten.

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Nicht jede Facebook-Nachricht ist von Facebook

“You have notifications pending” - diese Nachricht erreicht uns in letzter Zeit immer wieder. Absender ist angeblich das Social Web Portal Facebook. Die Nachricht selber lautet:

“Hi,

you haven’t been back to Facebook recently. You have received notifications while you were gone.”

Die Nachricht ist zudem optisch auch an das Corporate Design von Facebook angeglichen - soweit sich das bei abgeschalteter Grafik-Funktion des E-Mail-Programms beurteilen lässt. Warum sollte uns diese Nachricht also stutzig machen?

Nun, erstens ist es so, dass Facebook als weltweit eines der bedeutendsten sozialen Netzwerke auch im wichtigen europäischen Zielmarkt Deutschland unterwegs ist. Und wie äußert sich das? Richtig! Es gibt eine deutschsprachige Facebook-Version. Und deshalb sind zumindest die Überschriften der über Facebook generierten E-Mails deutschsprachig.

Zweitens wird man in den von Facebook generierten E-Mails persönlich angesprochen. Selbst wenn der Text der E-Mail Englisch ist, erfolgt eine zum jeweiligen Account passende Ansprache: So heißt es z.B. in einer tatsächlich von Facebook stammenden E-Mail:

“Hallo Jörg,

Here ist this week’s summary for your Facebook Pages:”

Die Überschrift ist aber auf Deutsch und lautet: “Wöchentliche Aktualisierung für deine Facebook-Seite”. Erhält man persönliche Nachrichten über Facebook (so, wie in der oben zitierten Spam-Mail behauptet), so erfolgt ebenfalls eine persönliche Ansprache und man erfährt sogar, wer einem eine Nachricht geschrieben hat. Im Übrigen sind diese E-Mails dann sogar komplett Deutsch.

Interessant auch: Die Spam-Mail richtet sich an die mit “mail” anfangende E-Mail-Adresse der Kontaktdaten der Jörg Haupt Management Consulting. Facebook akzeptiert jedoch keine derartige allgemeine E-Mail-Adresse. Und deshalb ist unser Facebook-Account auch an eine andere, persönliche E-Mail-Adresse gebunden. Ergo ist die angebliche Facebook-Mail an eine E-Mail-Adresse gerichtet, die im System von Facebook gar nicht hinterlegt ist. Auch das ist ein untrügliches Zeichen für Spam.

Weiter ist es interessant, einmal mit der Maus über die in die gefälschte Facebook-Mail eingebundenen Links zu gehen: Denn obwohl die Links angeblich zu Facebook führen, wird beim Mouse-Over jedoch angezeigt, wohin der Link tatsächlich leitet. Da sind dann zum Beispiel vertrauenerweckende Domains wie iriguti.ru dabei. Und das ist dann wirklich die Kategorie der “Darauf-sollte-man-niemals-surfen-Webseiten”. Denn vermutlich (bzw. ganz sicher) fängt man sich nur irgendwelche Malware ein.

Wieder einmal zeigt sich: Der wirksamste Virenschutz ist die Einschaltung des eigenen Verstandes. ;)

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