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Bilder von einer etwas anderen Geschäftsreise
Dieser Eintrag stammt von Jörg Haupt Am 15.9.2011 @ 22:31 In jhmc Aktuell | Keine Kommentare
So, liebe Leser, heute möchte ich Sie mal so richtig neidisch machen. Denn in der vergangenen Woche war ich auf einer etwas ungewöhnlichen Geschäftsreise. Es ging nach Südfrankreich, genauer gesagt zur [1] Domaine Les Juliannes.

Was ich da gemacht habe, das wird nicht verraten. Denn über den Inhalt laufender Projekte wird natürlich nichts gesagt. Aber eins kann ich Ihnen verraten: Die wunderschönen Natursteinhäuser in der sanften Hügellandschaft, umgeben von Wald und Wiesen, sind einen Besuch wert.

So viel Natur bekommt man nämlich sonst eher selten zu sehen. Und die Stille ist wirklich zum totalen Abschalten geeignet. Na ja, das hatte ich aber auch bitter nötig, denn ich hatte einen sehr frühen Flug ab Düsseldorf nach Toulouse inklusive Umsteigen in Lyon. Dafür musste ich gar um 3:00 Uhr aufstehen.
Da ich für lediglich 3 Tage nur Handgepäck dabei hatte (und dort auch nicht im Anzug rumlaufen musste), musste mein kleiner Koffer natürlich auch durch den Röntgenautomaten. Offenbar sehe ich aber aus wie ein Bombenleger, denn die Sicherheitskräfte hatten etwas gefunden. Mein Koffer wurde geöffnet und zum Vorschein kam ein Stielkamm, der seit langem in den Tiefen meines Kulturbeutels schlummerte. Immerhin: Dank der Düsseldorfer Sicherheitskräfte weiß ich nun wieder, dass ich einen Stielkamm besitze.

Ja, und gearbeitet wurde natürlich auch. Sogar sehr intensiv. Aber wie gesagt: Über Projektinhalte wird hier nichts verraten.
Immerhin bin ich auch dazu gekommen, die Gegend etwas zu erkunden. Und das darf ich auf jeden Fall verraten: Es ist dort tatsächlich so schön wie auf den Bildern.

Ja, da kann man wirklich neidisch werden, oder?
Die Rückreise holte mich wieder in die Wirklichkeit zurück, denn sie war weitaus weniger idyllisch. Warum? Ganz einfach: Sind Sie, liebe Leser schon einmal in Paris umgestiegen und mussten dabei zwischen den Flughäfen Orly und Charles de Gaulle wechseln? Die laut Flugplan vorgesehenen 3 Stunden braucht man wirklich, denn alleine eine Stunde geht für die überteuerte Fahrt mit dem Flughafenbus drauf. Hinzu kommt eine halbe Stunde, um in Orly aus dem Flieger zu kommen.
Dann wartet man noch auf den Bus zum Flughafen Charles de Gaulle und dort muss man ja dann auch noch wieder einchecken. Scheinbar machte ich den Eindruck eines echten Bombenlegers, denn mein Handgepäck musste wieder einmal geöffnet werden. Was für ein Bohei! Ja, liebe Sicherheitskräfte: Mein Rasierapparat ist definitiv nur ein Rasierapparat.
Na ja, jedenfalls war nach dem Sicherheitscheck wieder eine halbe Stunde rum. Und das Boarding begann ja schließlich auch noch eine halbe Stunde vor dem Abflug. Wer jetzt mitgezählt hat merkt, dass nur noch eine halbe Stunde Wartezeit übrig geblieben ist. Diese reduzierte sich übrigens nochmal, da mein Flieger aus Toulouse mit 10 Minuten Verspätung landete.
Aber was soll’s? Ich bin ja doch noch pünktlich zurück gekommen. Und schon hat mich der Alltag wieder.
Bilder mit freundlicher Genehmigung von [2] Les Juliannes.
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