DHL bekommt die Marketing-Banane

Bereits im September 2013 hat es die Deutsche Post AG erwischt: Das Hauptpostamt in Krefeld erhielt die Marketing-Banane. Doch offenbar ist nicht nur das Hauptpostamt in Krefeld suboptimal strukturiert. Denn auch in Mönchengladbach tut sich der gelbe Bonner Logistikdienstleister mitunter schwer.

Diesmal trifft es die Deutsche-Post-Tochter DHL. Denn in Mönchengladbach wohnt eine Freundin von mir, die im Außendienst arbeitet und deshalb viele Einkäufe online erledigt. Nicht immer ist es dabei möglich, Pakete an eine Packstation liefern lassen. Normalerweise sollte das kein Problem sein. Denn dann könnte der freundliche Bote von DHL ja einfach eine Benachrichtigung über eine Paketsendung in den Briefkasten der Freundin werfen und die Freundin würde sich die Paketsendung einfach bei nächster Gelegenheit bei der zuständigen Postfiliale abholen.

Soweit zur Theorie. Doch der gesunde Menschenverstand rechnet offenbar nicht damit, dass exakt in diesem Mönchengladbacher Stadtviertel ein DHL-Fahrer sein Unwesen treibt, der vor allem durch eines auffällt. Durch seine unfassbare Faulheit.

Denn dieser Fahrer hat überhaupt keine Lust, Pakete abzuliefern. Und er hat auch keine Lust, eine Benachrichtigungskarte auszufüllen und diese in den Briefkasten der Freundin zu werfen. Und auch den Umweg zur zuständigen Postfiliale spart er sich. Statt dessen lässt er die Pakete der Freundin regelmäßig mit dem Hinweis zurückgehen, dass die Adresse des Empfängers unrichtig bzw. unbekannt wäre. Dabei weiß ich aufgrund der persönlichen Inaugenscheinnahme, dass dies natürlich nicht stimmt. Für den ganzen Ärger und mitunter zusätzlich entstehende Kosten fühlen sich DHL und Deutsche Post AG jedoch nicht zuständig.

Ja, da kann man mal sehen, was passiert, wenn man zwecks Einsparung von Personalkosten auf – na ja, sagen wir mal vorsichtig – weniger qualifiziertes Personal zurückgreift. Aber wenn man in Bonn in einem Wolkenkratzer residieren und sich ob der guten Quartalszahlen regelmäßig auf die Schulter klopfen möchte, dann kann einem offenbar die Dienstleistungsqualität vor Ort ziemlich wumpe sein.

Auf jeden Fall möchte ich für den superfaulen DHL-Fahrer, der die Adresse meiner Freundin aus Mönchengladbach mindestens 20 Mal bereits als „unbekannt“ kennzeichnete und grundsätzlich fast jedes Paket an den Absender zurück schickt, mit diesem Blogbeitrag die Marketing-Banane vergeben. Und hier ist sie nun: Die Marketing-Banane im Februar 2014 für den superfaulen und oberbescheuerten DHL-Paketzusteller aus Mönchengladbach.

Banane 001

Zur Ehrenrettung der DHL-Fahrer möchte ich aber ausdrücklich betonen, dass es hier in Krefeld am Sitz unseres Unternehmens bislang niemals Probleme gegeben hat. Zumindest am Fütingsweg in Krefeld kann ich über die DHL-Zusteller nur Positives berichten. Offenbar handelt es sich demnach in Mönchengladbach um ein Organisationsproblem. Denn der Fisch stinkt ja immer vom Kopf her.

Bildnachweis für das “Bananenbild”: Lizenzfreies Bild aus der Datenbank FreePhotosBank

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