Marketing-Fauxpas: Fehler auf Werbeschildern

Liebe Leser, stellen Sie sich einmal vor, Sie würden sich mit Freunden verabreden: „Gehen wir zum Griehen?“
„Wie sind denn dort die Öffnunzeiten?“
„Keine Ahnung. Funktioniert bei Dir die Sitzhezung?“

Ja, das ist schon ein komischer Dialog, oder? Denn irgendwie fehlen da ein paar Buchstaben. Schauen wir uns die Tippfehler also einmal an: In diesem Fall Öffnunzeiten statt Öffnungszeiten, Sitzhezung statt Sitzheizung und Der Griehe statt Der Grieche. Und das kommt öfter vor, als man glaubt. Hier ist der Griehe

… und hier ist die Sitzhezung.

Beide Werbeschilder liegen nur 220 Meter oder drei Minuten Fußweg voneinander entfernt. Und die Öffnunzeiten konnte man mehrere Jahre lang an der Eingangstür eines Lokals in der Krefelder Innenstadt finden.

Aber so ist das wohl: Etliche Male gegengelesen und den Fehler immer übersehen. Nun will ich ja auch nicht ausschließen, dass sich auch hier in unserem Blog Rechtschreibfehler befinden. Und tatsächlich finde ich immer wieder mal einen Vertipper. Allerdings überrascht es schon, wie oft man Fehler auf Werbetafeln findet, die ja im Gegensatz zu einem Blogbeitrag eher wenige Worte enthalten.

Ich habe gerade mal nachgeschaut: Auf der Webseite der betreffenden Sattlerei ist die …

… aber richtig geschrieben. Und zur Ehrenrettung muss man sagen, dass ich hier …

… immer wieder gerne essen gehe. Dennoch frage ich mich, wer denn da wohl für die Werbung verantwortlich ist. So etwas darf wirklich nicht passieren. Denn es ist schon eine Kunst, bei – wie beim Griehen – lediglich fünf Worten eines auch noch falsch zu schreiben. 😉

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