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- 20.4.2012: "Ich erwarte Ihre Antwort" - Die wirst Du aber nicht kriegen
- 16.4.2012: Gesundes Rauchen und Duschen, ohne nass zu werden
- 14.3.2012: Moderne Wegelagerei
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Verfasser-Archiv
Neulich auf der Management-Sitzung zur Alien-Invasion
21.4.2012 von Jörg Haupt.
Die Umweltschutz-Organisation Greenpeace macht immer wieder durch spektakuläre Aktionen von sich reden. Was immer man persönlich darüber denkt, eines muss man aber neidlos anerkennen: Sie wissen, wie man Aufmerksamkeit erregt. Und auch das Thema virales Marketing beherrscht Greenpeace perfekt.
Botschaften zum Thema Umweltschutz werden entweder durch spektakuläre Aktionen oder aber auch durch interessant und witzig aufbereitete Kampagnen verbreitet, die vor diesem Hintergrund häufig in den Kanälen des Social Web thematisiert werden. Kürzlich stolperten wir z.B. über das folgende Video. Dabei beobachten wir eine Management-Sitzung eines außerirdischen Konzerns. Unter anderem geht es um die Frage, ob es sich betriebswirtschaftlich lohnen könnte, den Planeten Erde im Rahmen einer feindlichen Übernahme zu akquirieren …
Viel Spaß also mit der Management-Sitzung zur Alien-Invasion.
>> aktuelle Video-Nachrichten im jhmc Nachrichtenservice
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“Ich erwarte Ihre Antwort” - Die wirst Du aber nicht kriegen
20.4.2012 von Jörg Haupt.
“Ich erwarte Ihre Antwort” - offenbar betteln die Spammer mittlerweile darum, dass vielleicht doch noch irgendwer auf ihren Blödsinn reinfällt. Dabei ist der Bart des folgenden, heute bei uns eingegangenen Spams so lang, dass man ihn mindestens fünf Mal um den Äquator wickeln könnte:
“ACHTUNG
Ich bin Mr. Patrick Chan KW Executive Director & Chief Financial Officer der Hang Seng Bank Ltd, Hongkong.
Ich habe ein lukratives Geschдft Vorschlag von gemeinsamem Interesse mit Ihnen zu teilen, sondern die Ьbertragung von einer groЯen Geld von meiner Bank hier in Hongkong. Ich habe deinen Hinweis in meiner Suche nach jemandem, passend zu meinervorgeschlagenen Geschдftsbeziehung. Wenn Sie an einer Zusammenarbeit mit mir Kontakt mit mir durch meine private E-Mail interessiert ppchan302@yahoo.com.hk fьr weitere Details.
Ihre erste Reaktion auf dieses Schreiben wird geschдtzt.
Mit freundlichen GrьЯen,
Mr. Patrick Chan
ppchan302@yahoo.com.hk”
Liebe spammende Flitzpiepen, so kurz vor dem Wochenende erwarte ich etwas, das mir die restlichen Arbeitsstunden der Woche heiterer gestaltet und nicht diese Uralt-Masche, auf die eh kein Mensch reinfällt. Also: Ein klein wenig mehr Mühe dürft Ihr Euch schon geben.Ich will richtig was zu lachen haben und nicht so einen lauwarm servierten Bockmist.
Und nun legt Euch gefälligst ins Zeug! Denn auf “Ich erwarte Ihre Antwort” kann ich nur Antworten: “Die wirst Du aber nicht kriegen!” Höchstens hier im jhmc Blog vielleicht, wo ich mich darüber lustig mache.
Etwas unterhaltsamer sind die Spammer, die uns in einer anderen E-Mail folgendes mitteilten:
淘宝交易,确保安全。全国可以货到付款。全国可以货到付款。
客服QQ: 1716381632 客服QQ: 1716381632
Aha! Das habe ich mir doch immer schon gedacht.
In diesem Sinne ein schönes Wochenende! Und passend zum Beginn des Wochenendes gibt es hier noch das Video M&F der Ärzte. Denn wenn der Spam schon nicht zum Lachen anregt, dann wollen wir das eben mit diesem Video machen. Denn Lachen ist gesund und das Leben ist schon ernst genug.
>> Kontakt +++ jhmc +++ jhmc @ twitter +++ jhmc @ Facebook
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Gesundes Rauchen und Duschen, ohne nass zu werden
16.4.2012 von Jörg Haupt.
So, wir haben ja nun schon länger nichts mehr hier in unserem Blog geschrieben. Eigentlich müssten wir uns selbst die Marketing-Banane dafür verleihen. Na ja, im Augenblick ist eben eine Menge los und wir haben wenig Zeit zum bloggen, was ja aus betriebswirtschaftlicher Sicht nun auch nicht verkehrt ist.
Zum Glück gibt es aber Twitter. Da bekommt man neuen Input frei Haus geliefert, und zwar über die freundliche Benachrichtigung, dass man wieder einen neuen Follower hat. Dieses Mal ist es dieser hier, der uns in seinem Profil empfiehlt:
“Go Green! Switch to an Eco Cigarette today.”

Na, das ist ja genial, oder? Also entweder rauche ich und quarze mich um meine Gesundheit, oder - was die von uns Nichtrauchern präferierte Methode ist - ich lasse die Quarzerei direkt sein. Ich persönlich halte das ja für wesentlich intelligenter als das Rauchen elektrischer Zigaretten.
Immerhin bemüht man sich auf der zum Twitter-Profil gehörenden Webseite um eine Argumentation bezüglich des Nutzens elektrischer Zigaretten. Wir haben uns erlaubt, das englische Original kurz zu kommentieren (das sind dann die deutschen Anmerkungen in der folgenden Aufzählung):
- Up to 80% cheaper than regular cigarettes - Nichtrauchen ist sogar 100% billiger als normale Zigaretten
- Looks like a regular cigarette - ein unschlagbares Argument, denn Nichtrauchen sieht nicht aus wie eine reguläre Zigarette
- Tastes like a regular cigarette - Gut, aber wer möchte schon einen Aschenbecher auslecken?
- Smoke anywhere — in airports, bars, restaurants, at work, in bed - Nichtrauchen kann man auch überall
- Easy to use - einfaches Atmen ohne normale oder auch elektrische Zigarette ist sogar noch einfacher
- No harmful tobacco - haben Nichtraucher auch
- No carbon monoxide - haben Nichtraucher auch
- No second hand smoke - haben Nichtraucher auch
- No odor - haben Nichtraucher auch
- No tar - haben Nichtraucher auch
- No ash - haben Nichtraucher auch
- No risk of fire - haben Nichtraucher auch
- No yellow teeth - Die kann man aber auch von Kaffee oder Tee bekommen
- No bad breath - nun gut, man riecht zumindest nicht wie ein Aschenbecher
- No stained fingernails - haben Nichtraucher auch
- Multiple flavors available - Ein unschlagbares Argument für elektrische Zigaretten. So kann man den Aschenbecher-Geschmack stufenlos variieren
- Adjustable nicotine level - Letztlich macht Nikotin süchtig
Ja, ich weiß. Die Argumentation dieses Blog-Artikels ist irgendwie von der Philosophie eines Nichtrauchers geprägt. Aber gesundes Rauchen ist doch auch letztlich wie Duschen, ohne nass zu werden. Wer die Nachteile des Rauchens vermeiden möchte, der sollte einfach damit aufhören. Denn wenn man sich das mit dem Rauchen verbundene Ritual nicht abgewöhnt, dann wird man eben auch immer wieder zum echten Glimmstengel greifen.
Ich kenne übrigens einige Raucher die versucht haben, sich mit diesem Quatsch das Rauchen abzugewöhnen. Da ich schreibe, dass ich einige Raucher kenne nehme ich vorweg, was aus diesen Versuchen geworden ist …
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Moderne Wegelagerei
14.3.2012 von Jörg Haupt.
In Krefeld sollte man sich tunlichst an die jeweils erlaubte Geschwindigkeit halten. Denn Autofahrer werden in Krefeld gnadenlos abgezockt.
Das geht so weit, dass die erlaubte Geschwindigkeit selbst auf fast autobahnähnlich ausgebauten Straßen auf 50 km/h festgelegt wird. Und das können Sie, liebe Leser, uns glauben: Es ist gar nicht so leicht, auf einer derart breiten und gut ausgebauten Straße tatsächlich nur 50 km/h zu fahren.
Früher durfte man dort natürlich 70 km/h fahren. Doch kürzlich hat die Stadt Krefeld einfach mal beschlossen, die Geschwindigkeit auf dem größten Teil der sogenannten Südtangente - im Einzelnen die Straßen Obergath und Untergath - einfach mal auf 50 km/h abzusenken. Und nun glauben Sie bl0ß nicht, dass man seinerzeit auf die geänderte erlaubte Höchstgeschwindigkeit hingewiesen hätte. Denn die Stadt Krefeld braucht ja Geld. Und wenn man als ortskundiger Fahrer seit Jahrzehnten gewohnt ist, dass man auf einer bestimmten Straße 70 km/h fahren darf, dann kann eine Blitzaktion richtig lukrativ werden.
Ja, das nennen wir mal gelungenes Stadtmarketing. Und deshalb haben wir diesen Beitrag ja auch in die Rubrik Marketing gestellt. Willkommen in Krefeld. Wir freuen uns dass Sie uns besuchen. Und weil wir uns so freuen, haben wir gleich ein Foto von Ihnen gemacht.
Na ja, wie gesagt: Die Kommunen brauchen Geld. Ebenso wie Länder oder der Bund. Der Staat braucht Geld, denn wir müssen ja griechische Staatsschulden und unehrenhaft entlassene Bundespräsidenten bezahlen. Ach ja, bevor wir es vergessen: Diverse abgehalfterte Minister und Ex-Bundeskanzler haben ja auch noch Anspruch auf Rente, Büro, Sekretariat und Dienstwagen. Da kommt ganz schön was zusammen. Ja, und da hilft eben nur noch Abzocke.
Überhaupt macht Autofahren derzeit ja so richtig Spaß. Der öffentliche Personennahverkehr wird möglichst unattraktiv gemacht, damit auch viele Bürger weiterhin auf das Auto angewiesen sind. So ist dann sichergestellt, dass man spätestens beim Tanken wieder ordentlich zur Kasse gebeten wird. Und auf dem Weg zur Tankstelle wird der Autofahrer schnell nochmal fotografiert. Eigentlich sollte man zur kollektiven Steuerhinterziehung aufrufen.
Neulich entdeckten wir die Wegelagerer auf einem Stück der oben bereits zitierten Krefelder Südtangente, auf dem man noch 70 km/h fahren darf (dieses Stück heißt Gladbacher Straße) - und das gleich zwei Mal in einem Abstand von lediglich 1,3 Kilometern. Vermutlich ist das Kalkül der Raubritter, dass man nicht mehr damit rechnet, dass auf einer Strecke geblitzt wird, wenn man erst einmal den ersten Blitzer rechtzeitig erkannt hat. Wir haben die Strecke in Google Maps einmal nachgezeichnet:
Der erste Blitzer an der Markierung A befand sich hinter Büschen versteckt an einer Auffahrt auf die B57 / Gladbacher Straße in Fahrtrichtung Innenstadt. Dort ist die Straße fast wie eine Autobahn ausgebaut. Es gibt zwei Spuren pro Fahrtrichtung und die Verkehrsführung ist kreuzungsfrei. Ja, da geht es wahrlich um Verkehrssicherheit.
Kurz darauf - an der Markierung B - befand sich der zweite mobile Blitzer. Hier wird kurz vor einer Ampel die erlaubte Geschwindigkeit von 70 km/h auf 50 km/h heruntergesetzt. Zugegeben, aufgrund der dort einmündenden stark befahrenen Straße macht dies an dieser Stelle Sinn. Dennoch waren wir von der dichten Taktung der Radarfallen wirklich fasziniert.
In diesem Sinne: Willkommen in Krefeld. Und nein, ich bin nicht in die Radarfallen getappt. Ich weiß ja, dass in Krefeld diese Strauchdiebe fast hinter jeder Ecke stehen. Deshalb halte ich mich an die Geschwindigkeitsbegrenzung.
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