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Archiv der Kategorie Internet

Nach Weihnachten ist vor Weihnachten

So, das Jahr 2011 hat nur noch wenige Stunden. In diesem Sinne wünschen wir einen guten Übergang in ein hoffentlich erfolgreiches Jahr 2012.

Auch Weihnachten ist nun schon ein paar Tage vorbei und wir hoffen, Sie haben sich reich beschenken lassen und konnten auch ein schönes Weihnachtsfest im Kreis Ihrer Familie verbringen.

Doch nach Weihnachten ist natürlich auch vor Weihnachten. Und da Weihnachten ein straffes Managemengt voraussetzt, muss Weihnachten gut geplant werden. Denn was passieren kann, wenn z.B. der Weihnachtsmann den Eintrittswinkel seines Schlittens in die Erdatmosphäre unter Alkoholeinfluss falsch berechnet, zeigen die folgenden schockierenden Bilder, die am 24.12.2011 über ganz Deutschland zu sehen waren.

Wir sind uns einig: Das darf nicht wieder passieren. Zum Glück wird für das nächste Jahr rechtzeitig vorausgedacht. Denn eine gute Freundin stellte den folgenden Text eines unbekannten Autors zur Verfügung der belegt, dass auch der Weihnachtsmann eine Unternehmensberatung zur Optimierung der weihnachtlichen Abläufe engagiert hat:

“Weihnachten steht vor der Tür und dieses Jahr überlassen wir nichts dem Zufall - es muss alles ganz klar kommuniziert werden!
CEO (Christmas-Event-Organizer): Dr. J. Christus von Bethlehem.

Status: wie Weihnachten 2011 im Internet gezeigt hat, heißt Weihnachten nicht mehr Weihnachten, sondern X-mas, also muss der Weihnachtsmann auch X-man sein! Da X-mas 2012 quasi schon vor der Tür steht, ist es spätestens ab November höchste Zeit mit der Weihnachtsvorbereitung zu beginnen; Verzeihung - das diesjährige Weihnachts-Roll-Out zu starten und die Christmas-Mailing-Aktion just in Time vorzubereiten.

Hinweis: die Kick-Off-Veranstaltung (früher 1. Advent) für die diesjährige SANCROS (SANta Claus ROad Show) findet bereits am 01. Dezember 2012 statt. Daher wurde das offizielle Come-Together des Organizing-Comitees unter Vorsitz des CIO (Christmas Illumination Officer) schon am 06. Januar abgehalten.

Erstmals haben wir ein Projektstatus-Meeting vorgeschaltet, bei dem eine in Workshops entwickelte To-Do-Liste und einheitliche Job-Descriptions erstellt wurden. Dadurch sollen klare Verantwortungsbereiche, eine powervolle Performance des Kundenevents und optimierte Geschenk Allocations geschaffen werden, was wiederum den Service-Level erhöht und außerdem hilft, X-mas als Brandname global zu implementieren.

Dieses Meeting dient zugleich dazu, mit dem Co-Head Global Christmas Markets (Knecht Ruprecht) die Ablauf-Organisation abzustimmen, die Geschenk-Distribution an die zuständigen Private-Schenking Centers sicherzustellen, und die Zielgruppen klar zu definieren. Erstmals sollen auch sogenannte Geschenk-Units über das Internet angeboten werden. Die Service-Provider (Engel, Elfen und Rentiere) wurden bereits via Conference-Call virtuell informiert und die Core-Competence vergeben. Ein Bündel von Incentives und ein separater Team-Building-Event an geeigneter Location sollen den Motivationslevel erhöhen und gleichzeitig helfen, eine einheitliche Corporate Culture samt Identity zu entwickeln.

Der Vorschlag jedem Engel einen Coach zur Seite zu stellen, wurde aus Budgetgründen zunächst gecancelt. Statt dessen wurde auf einer zusätzlichen Client Management Conference beschlossen, in einem Testmarkt als Pilotprojekt eine Hotline (0,69 EUR/Minute Legion) für kurzfristige Weihnachtswünsche einzurichten, um den Added Value für den Beschenkten zu erhöhen.

Durch ein ausgeklügeltes Management Information System (MIST) ist auch Benchmark-orientiertes Controlling für jedes Private-Schenking-Center möglich. Nachdem ein neues Literature-Concept und das Layout-Format von externen Consultants (Osterhasen Associates) definiert wurde, konnte auch schon das diesjährige Goldene Buch (Golden Book Release 2012.1) erstellt werden. Es erscheint als Flyer, ergänzt um ein Leaflet und einen Newsletter für das laufende Updating.

Hochauflagige Lowcost-Giveaways dienen zudem als Teaser und flankierende Marketingmaßnahme. Ferner wurde durch intensives Brain Storming ein Konsens über das Mission-Statement gefunden. Es lautet “Let´s keep the candle burning” und ersetzt das bisherige “Frohe Weihnachten”. X-man (formely known as Santa Claus) hatte zwar anfangs Bedenken angesichts des Corporate-Redesigns, akzeptierte aber letzlich den progressiven Consulting-Ansatz und würdigte das Knowhow seiner Investor-Relation-Manager.”

Ja, so kann doch eigtntlich Weihnachten 2012 nichts mehr schiefgehen. Und deshalb können wir auch völlig entspannt auf das kommende Jahr blicken. :)

In diesem Sinne: Guten Rutsch!

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Lustige Mercedes-Werbung

Die Macher vieler Werbefilme setzen auf Humor in der Hoffnung, dass sich ihre Werbefilme aufgrund guter Pointen auch viral im Internet verbreiten. Wie man an den folgenden beiden Beispielen sehen kann, scheint das bei Mercedes offensichtlich ganz gut zu funktionieren. Denn auch wir haben über beide Filme gut gelacht und posten Sie nun hier im Blog.

In diesem Sinne wünschen wir viel Spaß.

Und nochmal:

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Ist Microsoft Streetside beliebter als Google Street View?

Kürzlich konnte man es in der Zeitung und natürlich auch in diversen Nachrichten-Portalen lesen: Gegen Microsoft Streetside wurden bislang 40.000 Widersprüche eingelegt. Zum Vergleich: Als Google Street View mit seinen Kamerawagen unterwegs war, hat es noch 244.000 Widersprüche gehagelt. Ist Microsoft Streetside demnach beliebter als Google Street View?

Nun, wir glauben, dass das nicht der Fall ist. Wir glauben eher, dass Google Street View ins Kreuzfeuer der Medien geriet, da Google als erster mit einem derartigen Dienst ans Netz ging. Das Nachahmerprodukt von Microsoft interessiert vermutlich deshalb niemanden, weil das Thema “Einspruch gegen die böse Internet-Straßenkamera” mittlerweile nachrichtentechnisch völlig ausgelutscht ist.

Außerdem: Ist es wirklich so schlimm, dass man einen Straßenzug im Internet sehen kann? Über Google Maps bzw. Google Earth hat sich kein Mensch aufgeregt, obwohl man mit diesen Diensten per Satellit in jeden Hinterhof schauen kann.


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Bleibt also noch der Aspekt Datenschutz. Doch auch hier ist fraglich, warum sich manche Internet-Nutzer derart anstellen, wo sie doch ansonsten ihr halbes Leben im Social Web ausstellen: Die Bilder vom Jungesellenabschied bei Flickr, die ob des angetrunkenen Zustands der Protagonisten ein gefundenes Fressen für jeden Personalverantwortlichen sind. Oder Nachrichten wie diese, die man zuhauf bei Facebook findet: “Bin gut im Urlaubshotel angekommen!”. Super! Da könnte man auch direkt schreiben: “Liebe Einbrecher! Meine Bude steht leer! Einmal Ausräumen bitte!”

Oder haben Sie, liebe Leser, schon einmal Menschen beim Telefonieren mit dem Handy beobachtet (Achtung, rhetorische Frage ;) )? Manche brüllen derart ins Telefon, dass man meint, Sie wollten die Nachricht per Schallwelle transportieren. Die gesamte Umgebung erfährt so ungewollt, dass die Oma Gallensteine hat, die beste Freundin im neuen Kleid fett aussieht und der neue Lover Erektionsprobleme hat.

Ne, ist klar. Bereitwillig wird für ein paar billige Werbegeschenke bei Paypal das gesamte Einkaufsverhalten offengelegt. Fast der gesamte letzte Urlaub ist bei YouTube zu sehen und bei Twitter wird die Geburt des Sohnes gepostet, damit alle Pädophilen Bescheid wissen. Nur die Ansicht des Hauses bei Google Street View - das geht gar nicht. Wahrlich: Die Diskussion um den Datenschutz treibt gar merkwürdige Blüten.

Aber ich muss ja nicht immer alles verstehen, oder?

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Ich schreibe wie Sigmund Freud

Noch vor einigen Tagen habe ich mich köstlich über das Blablameter amüsiert. Denn dieses lustige Tool im Internet hatte doch kürzlich einem meiner Texte einen nicht ganz unerheblichen Bullshit-Index zugeordnet. Nun ja, zum Glück hatte es ein Textauszug aus der Wikipedia nicht wesentlich besser, was mich dann doch wieder einigermaßen ruhig schlafen ließ.

Doch es gibt ja nicht nur das Blablameter. Statt dessen habe ich neulich ein Tool entdeckt, das wohl erheblich größere Aussagekraft hat als das Blablameter. Denn dieses Tool stammt nicht einfach nur von irgendeinem Programmierer, der den Bullshit-Index vermutlich deshalb auf betriebswirtschaftliches Vokabular bezieht, weil sein Banker ihm einmal einen Kleinkredit verweigert hat. Nein, das folgende Tool stammt aus einer Quelle, die über alle Zweifel erhaben sein sollte: Es stammt aus dem Feuilleton der FAZ.

Wie auch beim Blablameter kann man Textauszüge in einen Editor kopieren. Das FAZ-Tool analysiert den betreffenden Textbeitrag und vergleicht ihn dann mit Texten bekannter Autoren. Klar, das macht neugierig. Also habe ich einen Auszug aus einem Text des jhmc Magazins einmal getestet. Heraus kam:

Wow! Ich schreibe also wie Sigmund Freud. Ist das jetzt gut oder schlecht? Immerhin: Im Zuge meiner Projekte fordere ich meine Mandanten garantiert nicht auf: “Erzählen Sie mir von Ihrer Mutter!” ;)

Andererseits macht das ja schon irgendwie neugierig. Und so habe ich noch einen Text aus dem jhmc Magazin getestet - dieses Mal den Artikel zu den Folgen von Basel III für mittelständische Unternehmen. Ja, und dieses Mal schreibe ich wie Peter Handke. Na, das wird ja immer interessanter.

Also mache ich weiter. Schauen wir mal, welchen illustren Namen das Tool als nächstes auswirft. Ich teste den letzten Marketing-Bananen-Text, der für ein Düsseldorfer In-Restaurant nicht ganz so schmeichelhaft ist. Und was sagt das FAZ-Tool dazu? Nun, diesmal schreibe ich wie Franz Kafka. Und ich muss sagen: Das kann sich doch jetzt wirklich sehen lassen, oder? :)

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