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Archiv der Kategorie Musik

Na also, es geht doch - Unisonic, Michael Kiske und ein erstes Video

Bereits in mehreren Artikeln unseres Blogs haben wir uns die Frage gestellt, ob Michael Kiske seine Musik überhaupt bekannt machen will. Denn aufgrund kontinuierlichen Anti-Marketings über mehrere Jahre hinweg konnte man glatt diese Vermutung haben. Ja, und das war eigentlich schade, denn Michael Kiske ist wirklich ein sehr guter Sänger.

Und nun geht es also doch. Nach mehreren Jahren, in denen er beinahe in der Versenkung verschwunden wäre, tauchte er zunächst in einigen Projekten wieder auf. Und nun hat er sogar wieder eine richtige Band: Unisonic. Und das Beste: Auch Kai Hansen, mit dem Kiske seinerzeit bei Helloween aktiv war, ist mit von der Partie. Auch eine Webseite und eine Seite bei Facebook gibt es nun.

Bei YouTube wird das Video zur ersten Singleauskopplung veröffentlicht - wir sind begeistert. ;)

Ja, dann sagen wir doch direkt mal: Viel Spaß mit dem Video. :)

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Das Wochenende naht

So, jetzt geht es stramm auf das Wochenende zu. Und das ist gut so, denn bei den vielfältigen und gleichzeitig laufenden Projekten braucht man ja auch zwischendurch mal Zeit, um die Batterien mal wieder aufzuladen.

Nun ja, einige Dinge sind natürlich auch heute (und leider auch morgen) noch zu erledigen. Ein Businessplan wartet auf Fertigstellung und wir arbeiten auch noch an einem Exposé für ein zum Verkauf stehendes Unternehmen. Mehr dazu gibt es in Kürze in unserem Unternehmensmarkt.

Na ja, so wird es jedenfalls nicht langweilig. Und zur Einstimmung auf das nahende Wochenende haben wir hier noch ein Video, über das wir kürzlich bei YouTube gestolpert sind. Klar, es geht natürlich wieder einmal um Musik, bei der E-Gitarren eine nicht unerhebliche Rolle spielen. Das kennen die aufmerksamen Leser unseres Blogs ja bereits. Immerhin ist solche Musik aber auch ganz gut geeignet, zwischendurch mal den Kopf freizukriegen. Zum Beispiel dann, wenn selbiger nach etlichen Telefonaten und konzentriertem Arbeiten an einem Businessplan gewaltig raucht. ;)

In diesem Sinne wünschen wir viel Spaß mit Tarja Turunen und In For a Kill.

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Steh auf

Im Augenblick haben wir einige Projekte, bei denen die Lage etwas schwierig ist. Neben einer Restrukturierung begleiten wir ein Existenzgründungsprojekt, für das wie einen Businessplan schreiben. Dazu kommt noch ein wenig permanente Begleitung in Bezug auf das virale Marketing eines Mandanten und auch noch die Begleitung einiger Unternehmen, für die wir Nachfolger oder Beteiligungskapital suchen. Langweilig wird es also gerade nicht.

Na ja, einfach kann ja jeder. Und was wäre das Leben ohne Herausforderungen? Aber zwischendurch kann man dann schonmal ganz schön platt sein. Und was macht man dann? Genau! Man lenkt sich ein wenig mit Musik ab. Und wegen der Unternehmen, bei denen die Lage derzeit etwas schwierig ist, kam uns “Steh auf” von den Toten Hosen in den Sinn. Nochmal na ja: Wer dieses Blog schon länger verfolgt, der weiß ja, dass hier eine gewisse Vorliebe für etwas härter gespielte Gitarrenmusik vorherrscht. ;)

In diesem Sinne: Viel Spaß.

Und hier geht’s gleich nahtlos weiter. Irgendwie passend, wenn man an die aktuellen Nachrichten denkt, oder?

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Es ist wieder Wacken

Es ist wieder Wacken. Ein kleines Dorf in Schleswig-Holstein ist an diesem Wochenende der Nabel der Heavy-Metal-Welt. Denn auf den abgeernteten Äckern der Gemeinde findet mit dem Wacken Open Air das laut Veranstaltern größte Heavy Metal Festival der Welt statt.

Für die kleine Gemeinde Wacken mit ihren (laut Wikipedia) gerade einmal 1.822 Einwohnern ist das natürlich eine gewaltige logistische Herausforderung, aber auch ein beachtlicher Wirtschaftsfaktor. So soll beispielsweise der ortsansässige Edeka-Markt (ebenfalls laut Wikipedia) ein Drittel seines gesamten Jahresumsatzes an den drei Festivaltagen machen. Und auch die Gastrononie freut sich über den durch zehntausende durstige Kehlen generierten Mehrumsatz ebenso wie die ortsansässige Sparkasse, die nicht nur mit mobilen Geldautomaten die Festivalbesucher mit Bargeld versorgt, sondern auch eine co-gebrandete Wacken-Prepaid-Kreditkarte, die “Wacken Card” herausgibt.

Darüber hinaus ist das Wacken Open Air ein gutes Beispiel dafür, wie man sich erfolgreich in einer Marktnische positionieren kann. Denn aus bescheidenen Anfängen ist in nur 20 Jahren ein bedeutendes mittelständisches Unternehmen entstanden.

Als im Jahre 1990 das erste Wacken Open Air stattfand, kamen gerade einmal knapp 800 Besucher, um 6 Bands zu sehen. Der Achtungserfolg bewog die Initiatoren, ein zweites Festival aufzulegen, zu dem bereits 1.300 Besucher kamen. Im Jahre 2010 war das Festival auf 123 Bands, 82.500 Teilnehmer und 75.000 zahlende Besucher angewachsen. Ähnliche Wachstumsraten würden bei jedem Venture Capital Manager Freudentränen hervorrufen.

Dabei gab es im Jahr 1990 natürlich schon etliche Musikfestivals. Nur: Diese waren eben nicht auf Heavy Metal spezialisiert. Doch mit der Spezialisierung auf den Teilmarkt Heavy Metal hatte man offenbar den Nerv der Zielgruppe getroffen. Und diese Zielgruppe ist überwiegend sehr zahlungskräftig und weist im Vergleich zu anderen Musik-Teilmärkten eine signifikant erhöhte Preisbereitschaft hinsichtlich des Erwerbs von Tonträgern oder Fanartikeln sowie des Besuchs von Konzerten auf. Es ist demnach eine fast logische Konsequenz, dass sich die Marktabdeckungsstrategie der Spezialisierung auf diese lukrative Zielgruppe auch ökonomisch auszahlte.

Geht man von 75.000 Festivalbesuchern und einem Ticketpreis von 120,00 € aus, so werden allein über die Eintrittsgelder 9 Mio. € umgesetzt. Hinzu kommen Einnahmen aus Fanartikeln oder Medienpartnerschaften. Es gibt ein eigenes Festival-Bier und es wird versucht, das Branding auf andere Festivals übertragen.

Eingefleischte Fans kritisieren diese Kommerzialisierung. Andererseits kann ein solches Festival natürlich nur dann stattfinden, wenn es sich betriebswirtschaftlich rechnet. Deshalb werden die Festival-Besucher wohl auch weiterhin Wacken-Bier trinken und mit der Wacken-Card bezahlen.

Ob der Spaß bei allem Geschäft abhanden kommt? Nun, schauen wir doch einmal in das folgende Video. Denn auf dem größten Heavy-Metal-Festival der Welt treten jede Menge namhafter Bands auf. In diesem Jahr sind beispielsweise Helloween, Avantasia, Blind Guardian, Judas Priest, Motorhead oder Ozzy Osbourne dabei. Derart große und innerhalb der Zielgruppe gut bekannte Namen ziehen natürlich jede Menge Fans an, die fleißig die Auftritte ihrer Lieblingsbands feiern. So wie im folgenden Video, das Blind Guardian bei einem Auftritt vor einigen Jahren zeigt.

Und wem diese schöne Ballade zu ruhig war, der kann mit dem folgenden Video einmal antesten, ob er die notwendige Fitness im Nackenwirbelbereich besitzt, um vielleicht auch einmal am Wacken Open Air teilzunehmen. ;)

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