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Archiv der Kategorie Spam und Konsorten

Beschaftigungsmoglichkeit - Wenn Spammer keine Umlaute kennen.

Liebe Leser,

es ist schon wirklich merkwürdig, was so alles per E-Mail unsere virtuelle Mülltonne erreicht. Heute z.B. fanden wir folgende hochseriöse “Stellenanzeige”. Und in der Tat: Unsere fleißigen Spammer kennen keine Umlaute. Da wird aus der “Beschäftigungsmöglichkeit” dann eben eine “Beschaftigungsmoglichkeit”. Der fleißige Spammer nennt sich Cristobal Stafford und bittet darum, unsere Daten an eine Google-Mail Adresse zu schicken. Unsere Daten behauptet er, in “der Datenbank fur Arbeitssuchende” gefunden zu haben.

Na, das muss ja eine Hammer-Datenbank sein, wenn sie schon eine individuelle Anrede wie “Guten Tag” erlaubt. Wir sind auf jeden Fall wieder einmal schwer begeistert über den Schwachfug, den merkwürdige Leute so durch die Weiten des Internet schicken.

Aber wir möchten Ihnen natürlich auch diese sensationelle Stellenausschreibung nicht vorenthalten:

Guten Tag!
Sie haben schon immer von einem Job von Zuhause aus getraumt? Sie sind organisiert und sind in der Lage selbststandig zu arbeiten?
Ein internationales Unternehmen, das mit  Versand und Poststeuerung in Europa betraut ist, sucht im Moment Verstarkung fur die Postbotenabteilung. Bei dem Unternehmen werden nicht nur technische Innovationen sondern auch moderne Leitungs- und Lagerhaltungsprinzipien angewendet.  Demzufolge werden zum Teil die Prinzipien der Fremdvergabe und externen Arbeitsweise benutzt. In Deutschland werden auch einige Verstarkungskrafte fur die externe Arbeit gesucht.
Hauptbesonderheiten: Annahme, Verpacken, Einordnen und Briefen und Paketen bei der Post und Berichterstattung per Weboberflache unseres Unternehmens. Das ist eine Tatigkeit mit stabilem Einkommen und flexiblen Arbeitszeiten, die keine Erfahrung in Logistik benotigt. Alles was Sie brauchen sind mittlere Englisch Kenntnisse, einen Internetanschluss und die Fahigkeit mit Briefen und leichten Paketen (bis 10 kg) umzugehen. Ihre Erfolgsgarantie ist Ihr Flei?  und gutes Management.  Die Kundschaft des Unternehmens besteht hauptsachlich aus Geschaftsleuten und Unternehmen, die gro?en Wert auf Zuverlassigkeit und erstklassigen Service legen.
Der Monatslohn betragt 1200 Euro.
Wenn Sie sich fur diese Stelle interessieren, bitte E-Mail an wirnennenjakeinenamen@wirnennenjakeinenamen.com Ihre Daten haben wir in der Datenbank fur Arbeitssuchende gefunden. Wir hoffen sehr, dass Sie unser Angebot interessant finden. Falls Sie keine Arbeitsangebote mehr bekommen wollen, beantworten Sie diesen Brief mit “meinen Namen bitte aus der Datenbank loschen”

Ja, in der Tat! Von so einem Hammer-Job haben wir immer getraumt. Und deshalb haben wir uns erst einmal ein Bier geoffnet und es genusslich ausgetrunken. Dann haben wir uberlegt, dass wir den obigen Text etwas unubersichtlich finden, was uns aber uberhaupt nicht stort, weil wir solchen bloden Spam ja ohnehin immer loschen. ;)

>> Kontakt +++ jhmc +++ jhmc @ twitter

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Pech für Natasha Raspytinka

Wieder einmal haben wir - was durchaus oft vorkommt - einen neuen Benutzer für unser jhmc Magazin zu verzeichnen. Das merken wir daran, dass wir eine E-Mail bekommen, die uns die Registrierung eines neuen Benutzers anzeigt.

Nun gut, wie berichtet geschieht dies sowohl für unser Magazin als auch für dieses Blog hier öfter. Und das finden wir auch ganz gut so, denn wir wollen ja auch, das andere Internetnutzer unsere Veröffentlichungen lesen. Doch wenn sich wie heute ein Nutzer mit dem Namen “NikkyRuNg” und einer E-Mail-Adresse wie “natasharaspytinka”, ergänzt um @gmail.com anmeldet, dann wissen wir doch sofort Bescheid. Denn da hofft jemand, mit Kommentarspam und zweifelhaften Links unsere Blogs zu verunstalten.

Liebe Spammer! Haltet Ihr uns denn wirklich für so blöd? Um hier schreiben zu können muss man nicht nur als User registriert sein. Nein, man muss sogar darauf warten, dass wir die Beiträge freischalten. Denn weder wir, noch unsere Leser werden sich für Viagra, falsche Uhren, wichtige Aktientipps oder andere halbgare Angebote interessieren.

Ganz ehrlich? Euer verzweifelter Versuch ist genau so dämlich wie die Gaga-E-Mail, die wir heute im Spam-Filter hatten. Darin behauptete ein Spammer, die E-Mail käme von Paypal. Und da wir ja in Deutschland sind, lautete die individuelle Anrede: “Dear Costumer!” Also wirklich, liebe Spammer: Are you completely nuts? Gibt es wirklich noch irgendjemanden in dieser Galaxis, der auf solchen Schwachfug reinfällt?

Es ist wirklich ein Hammer: Da kommen E-Mails mit der Endung @irgendwas.ru oder @schwachfug.cn - klar, es ist ja auch ganz wahrscheinlich, dass uns plötzlich jemand ganz vertraulich aus Russland oder China schreibt.  Göttlich. Eine einzige Parade völlig hirntoter Witzfiguren.

So wie z.B. der freundliche Herr neulich, der behauptete, Banker aus Spanien zu sein. Nun hätte er ein Konto mit wir-wissen-nicht-mehr-wievielen Millionen Euro entdeckt, dessen verstorbener Eigentümer zufällig den gleichen Nachnamen hätte. Nun sollten wir uns doch bitte als letzter lebender Verwandter ausgeben und uns die Millionen mit dem freundlichen Spammer teilen. Um die E-Mail besonders glaubwürdig zu gestalten wurde unser zufällig gleichlautender Name jedoch nirgends aufgegriffen. Immerhin: Das war mal eine neue Variante des als Nigeria Connection bekannten Betrugsszenarios.

Pech also für Natasha Raspytinka und den freundlichen spanischen Spammer: Sie alle landen auf unserer virtuellen Müllkippe. Glück für uns: Solange es solchen Spam gibt, gehen uns die Ideen für unsere Beiträge niemals aus. ;)

>> Kontakt +++ jhmc +++ jhmc @ twitter

Webnews


Spam aus dem Karnevalsgebäude

Über diversen ulkigen Spam haben wir uns ja sowohl hier in unserem Blog als auch in unserem Magazin bereits öfter ausgelassen. Und offensichtlich muss man achselzuckend zulassen, dass auch trotz diverser technischer Vorkehrungen immer mal wieder allerlei Merkwürdigkeiten in unserem elektronischen Posteingang landen.

Da preist eine gewisse Pia unzüchtige Handlungen auf Autobahnparkplätzen an und die nächste Mail eines ähnlich seriösen Anbieters bietet pharmazeutische Hilfe, falls es bei der Ausführung der in erstgenannter Mail angepriesenen Dienstleistungen mal nicht ganz so klappt. Natürlich gibt es auch immer mal wieder irgendwelche Software im Angebot und der ERP- und CRM-Führer buhlt ebenso um Aufmerksamkeit wie eine gewisse Flottenmail oder auch ein spaßiger Dienst, der sich Bobex nennt.

Neuerdings kommen auch mal wieder Spam-Mails, in denen irgendeine Granate behauptet, mit unserer Hilfe auf irgendeinem Konto gebunkerte Millionen heben zu wollen. Unsere Meinung: Wahnsinn, dass diese Masche immer noch funktioniert. Denn wenn es keine Menschen gäbe, die sich bereitwillig über’s Ohr hauen ließen, dann würde es ja auch solche Spam-Mails nicht geben.

Die folgende E-Mail entlavt sich jedoch bereits dadurch, dass der Standort des fleißigen Spammers mit Alaf Builing beschrieben ist. Gut, wir wissen, den kölschen Karnevalsgruß schreibt man natürlich “Alaaf”. Dennoch möchten wir gönnerhaft ein fröhliches “Humba Tätärä” auf die folgende Spam-Mail jubilieren:

Kurdistan, Sulaimanya,
Ashti Street, Alaf Building
Sulaimanya
Iraq

Dear Sir,

My name is Mr. Kasim Bello, the personal assistant to the formal Minister of Trade (MoT) Iraq . I am presently in the United Kingdom on a sabbatical.

I hereby offer you a further explanation of the deal: - Mr. Al-Sudani was the formal Minister of Trade before the parliament’s in Iraq ousted him over alleged corruption in his department. My boss (MR. FALAH AL-SUDANI), has as a result of trust and Confidence has mandated that I search for a Reliable and trustworthy foreign partner, who Will help receive some funds, which was deposited in a Europe Totalling US$11,500,000.00 ( Eleven Million, Five Hundred Thousand United States Dollars), into a personal, company or any reliable foreign bank account for safe keeping for a short period of time, since his bank accounts within and outside the country have all been frozen by the authorities.

I would refer you to this Website for further information: - (Hier stand mal eine URL, der wir lieber nicht gefolgt sind)

Now, if you are capable of receiving this fund and help in investing in profitable ventures, kindly send me the following details below.

i. Your full names
ii.Private telephone & fax number.
iii.Company’s details.

Once am in receipt of this, I will feel a lot safer to divulge vital aspect of this transaction to you and provide you with the needed documents that will enable you make claim to the funds.

There is no risk involved what so ever on this transaction, these funds will be released in your favour upon proper application. If you are interested in this business, please urgently contact me on this private and confidential e-mail address: kasimbello@aol.com. Please endeavour to keep this business confidential.

I wait your urgent reply.

Yours Truly

Mr.  Kasim Bello(Esq.)

>> Kontakt +++ jhmc +++ jhmc @ twitter

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Ulkiger Spam - So sucht man heute Partner

Spam kann manchmal wirklich ulkig sein. So erhielten wir heute doch tatsächlich folgende Nachricht:

Ein Besucher diesagenwirnicht@strenggeheim.de mit der IP Addresse 123.456.789.123 (IP-Adresse anonymisiert) hat eine Nachricht für Sie wegen Ihrem Eintrag: jhmc - Jörg Haupt Management Consulting (Eintrag im Verzeichnis “Dienstleitungen finden”):

Mein Name ist Anita ich bin weiblich Ich war beeindruckt, als ich sah Ihr Profil (Eintrag im Verzeichnis “Dienstleitungen finden”) und ich will gern eine langjährige Beziehung mit Ihnen. Darüber hinaus wird, Ich mag dich, mich durch meine E-Mail-Box (diesagenwirnicht@strenggeheim.de) Dies liegt daran, i dont die Möglichkeiten der übrigen im Forum für eine lange Zeit kennen zu antworten. wenn du mehr wissen über mich interessiert, und für mich an Sie einige Bilder von mir, antworten Sie bitte mich durch meine E-Mail und Ihre E-Mail, damit ich Sie kontaktieren können Dank warten darauf, von Ihnen zu hören. Miss Anita

My name is anita i am female i was impressed when i saw your profile at (Eintrag im Verzeichnis “Dienstleitungen finden“) and i will like to establish a long lasting relationship with you. In addition,i will like you to reply me through my e mail box (diesagenwirnicht@strenggeheim.de) This is because i dont know the possibilities of remaining in forum for a long time. please If you are interested in knowing more about me, and for me to send you some pictures of mine, please reply me back through my email and with your email so that i can contact you Thanks waiting to hear from you . miss Anita

Gut, zugegeben, die Nachricht kommt nicht als echter Spam, sondern von einem Verzeichnis, das durchaus berechtigt ist, uns per E-Mail zu kontaktieren. Beeindruckend ist jedoch die interessante Art der Partnersuche. Anita meldet sich also einfach mal zwecks Eingehung einer möglichen Beziehung. Dazu schaut sie mal in diversen Webverzeichnissen, wen sie da so alles findet. Durchgeknallter geht es nun wirklich nicht mehr. Ob da wirklich jemand anbeißt? Na, der müsste es ja schwer nötig haben.

Was zudem verwundert: Warum versucht Anita ausgerechnet, über ein Business-Verzeichnis einen Partner zu finden? Hofft sie, dass schwer arbeitende Menschen keine Zeit für die Partnersuche haben? Oder kann sie vielleicht gar kein Deutsch, wie der wundervoll übersetzte Text, den wir weiter oben zitiert haben, vermuten lässt? Wie auch immer: Wir mögen diese erheiternden Momente. Dennoch haben wir natürlich nicht geantwortet. Wer weiß, wer “Anita” tatsächlich ist und was man geschickt bekommt, wenn man erst einmal geantwortet hat.

Womöglich ist es eine Reaktion der fleißigen Spammer auf die “Unart” von Webseitenbetreibern, ihre E-Mail-Adressen für die Spambots unleserlich zu machen. Sollte den Spammern gar der Nachschub an E-Mail-Adressen ausgehen? Das wäre fatal, denn dann wüssten wir ja gar nicht mehr, wo man Viagra und gefälschte Uhren garantiert nicht bestellen sollte. Auch der Nigeria-Connection gingen glatt die Kunden aus. Und was wäre denn der Büroalltag ohne die netten Schreiben netter Menschen aus exotischen Ländern, die zufällig Milionen entdeckt haben und nun nur mal kurz unser Konto brauchen, damit sie und wir uns die Millionen teilen können?

Ja, liebe Leser, sollten wir beantragen, die fleißigen Spammer nun unter Artenschutz zu stellen? Ratlos ziehen wir uns ins Wochenende zurück.

>> Kontakt +++ jhmc +++ jhmc @ twitter

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