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Archiv der Kategorie Strategie

Kleidungsstücke zum Geotagging

Es ist immer wieder faszinierend, welche neuen Produktideen die Menscheit immer wieder hervorbringt. Manche sind wirklich nützlich und sinnvoll, bei anderen dagegen fragt man sich, ob der Erfinder seine Zeit nicht lieber sinnvoller vetreiben sollte.

Gut, manchmal kommt immerhin etwas witziges dabei heraus. So fanden wir neulich in einem Ladengeschäft einen Zauberwürfel für Blondinen. Bei dem sind dann alle Seiten pink, was die Auflösung natürlich extrem erleichtert.Wir haben mal etwas recherchiert und das gute Stück auch bei Amazon gefunden.

Völlig von den Socken gehauen hat uns jedoch “The North Skirt”, den wir neulich in einem Beitrag bei Ehrensenf entdeckten: Ein Rock, der immer nach Norden zeigt. Wow, darauf muss man erst einmal kommen. Ist es doch das Kleidungsstück schlechthin für weibliche Geotagger. Denn so kann die Trägerin im Zweifel direkt an ihrer Kleidung erkennen, ob sie in die richtige Richtung läuft.

Ach, Sie meinen, es wäre schon ein wenig merkwürdig, gleich einen Kompass in die Kleidung einzubauen? Nun gut, andererseits sind auch wir immer wieder überrascht, wofür es alles einen Markt gibt. Denn selbst für den auf den ersten Blick unwahrscheinlich anmutenden Fall, dass man sein Pferd kostümieren möchte, gibt es einen passenden Anbieter. Ja, das nennen wir wirklich mal eine Nischenstrategie. Und auch die Fotogalerie des Anbieters von Pferdekostümen ist es natürlich ebenfalls wert, dass man einmal einen Blick riskiert. ;)

So, nun aber wünschen wir Ihnen aber viel Spaß mit dem Rock, der einen eingebauten und leuchtenden Kompass besitzt. Wir sind gespannt, ob solcherlei Ideen Eingang in die Haute Couture finden.

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Wenn Essen töten kann

Eines unserer absoluten Lieblingslokale ist der Heart Attack Grill. Zwar haben wir die kulinarischen Highlights dort noch nie im Selbstversuch getestet und ehrlich gesagt stellen wir uns ein wirklich kulinarisch wertvolles Menü auch ein klein wenig anders vor. Was jedoch restlos begeistert ist die konsequent ungesunde Positionierung dieser uramerikanischen Fettgrube. Und genau deshalb haben wir dem Heart Attack Grill ja auch bereits einen Artikel in unserem Magazin gewidmet.

Nun haben wir ein Video dazu gefunden, das wir Ihnen einfach nicht vorenthalten möchten. Denn man muss es wirklich selbst gesehen haben, wie der Besitzer im Arztkittel und mit Stethoskop darauf hinweist, dass die Mahlzeiten in seinem Restaurant ungesund ist. Ja, er sagt tatsächlich: “Mein Essen kann Sie töten!” Das muss man erstmal bringen. Dazu kommen dann noch seine “Krankenschwestern” die die Gäste bedienen und nach Vollendung der Fressorgie, sprich nach komplettem Verzehr des Quadruple Bypass Burger samt Flatliner Fries selbige per Rollstuhlservice zum Auto schieben.

Fernsehen, Presse und Blogger-Szene stürzen sich natürlich dankbar auf derlei Themen - das ist wirklich die hohe Kunst des Marketing. Aber sehen Sie selbst. Viel Spaß und guten Appetit. ;)

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Viele User als Geschäftsmodell?

Irgendwie erinnert vieles an die erste große Internet-Blase: Bereits damals sollte wegen des Internet alles anders werden. Nun ja, dem war bekanntlich nicht so, denn erstens setzen sich Innovationen nicht über Nacht durch (die Diffusionstheorie lässt grüßen) und zweitens bedarf es zu einem nachhaltigen Erfolg eben auch eines tragfähigen Geschäftsmodells.

Seit einiger Zeit aber gibt es einigen Hype um das in bester Euphorie so genannte Web 2.0, bei dem die Internetnutzer die Gestaltung der Webseiten (i.d.R. im Rahmen von Internet-Communities) übernehmen. Doch diesbezüglich sind wir heute über einen interessanten Artikel aus dem Handelsblatt Blog gestolpert, der einige unserer eigenen Kritikpunkte aufnimmt.

Denn die Existenz vieler User, die vermeintlich etwas über sich preisgeben, ist alleine für sich genommen noch kein tragfähiges Geschäftsmodell. Zwar erhoffen sich die Web 2.0 Unternehmen Informationen, die sich hinsichtlich der Steuerung von Werbung bzw. zur Marktforschung nutzen lassen. Doch insbesondere in Europa regt sich Widerstand gegen einen derart laxen Umgang mit den personenbezogenen Daten, die die Social Web Unternehmen über ihre User gespeichert haben.

Weiter stellt sich überdies die Frage der Sinnhaftigkeit solcher virtueller Netzwerke. Insbesondere die “Freundesbeziehungen” der User untereinander sind doch sehr fragwürdig und oberflächlich. Von den meinen “Freunden” auf meinem MySpace-Profil kenne ich keinen psrönlich. Und von meinen echten Freunden sind die wenigsten bei MySpace. Überdies treffe ich die lieber bei einem guten Essen und einem gepflegten Bier persönlich statt virtuell. ;)

Am ehesten kann man da noch dem Netzwerk XING eine gewisse Relevanz hinsichtlich der Pflege realer Kontakte bescheinigen, da dieses Netzwerk es erlaubt, bestehende und neue Geschäftskontakte in einer Art Internet-Kontaktdatenbank einzutragen und sinnvoll zu verschlagworten. Das Schöne dabei: Die Datenbank pflegt sich von alleine, vorausgesetzt natürlich, dass die jeweiligen Profilinhaber ihre Profile auch pflegen. Eine selbst geführte Datenbank der Kunden und Kontakte veraltet dagegen und muss ständig gepflegt werden. Auch gibt es diverse Aktivitäten, die auf XING basierend im echten Leben stattfinden und somit helfen, neue Geschäftskontakte aufzubauen.

Nun ja, sicherlich werden sich wie auch nach dem Zusammenbruch der ersten großen Internet-Blase einige Geschäftsmodelle durchsetzen. Andere werden wieder vom Markt verschwinden, denn viele davon sind einfach nur Nachahmer bereits bestehender Geschäftsmodelle. Und nur “viele User und ein wenig Werbung” ist als strategischer Ansatz dann doch ein bisschen wenig.

Böse Zungen behaupten z.B., der eigentliche Unternehmenszweck von Twitter wäre der Trade Sale an einen großen Suchmaschinenbetreiber, da ja freundlicherweise Millionen Twitterer für die Suchmaschinenanbieter das Internet verschlagworten. Zwar hörten auch wir neulich, dass auch Twitter jetzt ein bisschen was mit Werbung macht, doch sind auch wir davon überzeugt, dass es womöglich tatsächlich auf einen Trade Sale hinausläuft. Warum auch nicht? YouTube und del.icio.us haben es ja vorgemacht. Doch ob dieer Ansatz immer zum Erfolgt führt? Wohl eher nicht.

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Die Rockstar-Schule

Die Gründung eines Unternehmens will gut durchdacht sein. Die Geschäftsidee ist gründlich zu planen bzw. zu durchdenken. Weiter ist ein Businessplan zu erstellen. Und mitunter kann es von Vorteil sein, ein bestehendes Unternehmen zu kaufen.

Das Thema Marktanalyse sollte jedenfalls nicht auf die leichte Schulter genommen werden. Denn schließlich nützt die beste Idee nichts, wenn dafür schlicht und ergreifend kein Markt vorhanden ist. Im folgenden, zugegebenermaßen nicht ganz ernst gemeinten Beispiel wird die Idee einer Rockstar-Schule skizziert.

Andererseits kursieren tatsächlich Dinge im Markt, die man kaum für möglich halten würde. Manch einer hofft, die zündende Geschäftsidee gar bei einer Internet-Auktion zu finden. Nun gut. Es lässt sich jedenfalls festhalten, dass vielfach unrealistische Vorstellungen hinsichtlich der Realisierbarkeit von Geschäftsideen vorherrschen. Manch einer meint gar, dass nur eine Idee bereits Millionen wert sein könnte. Auch vor diesem Hintergrund erscheint die Idee der Rockstar-Schule gar nicht so uninteressant. ;)

Mancher erhofft sich das große und schnelle Geld durch die Erreichung des höchst realistischen beruflichen Ziels Superstar. Die einschlägigen Castingshows ziehen jedenfalls bereits seit Jahren hinreichend viele einfältige Nachwuchs-Star-Attrappen sowie die dazu passenden Zuschauer-Zielgruppen in ihren Bann. Insofern ist die folgende Geschäftsidee der Erlanger Fun-Metal-Band J.B.O. in der Tat gut durchdacht und fußt offensichtlich auf einer grundsoliden Marktanalyse.

Um was es dabei geht? Ganz einfach: Um eine Rockstar-Schule. Wie J.B.O. sich ihr Geschäftsmodell vorstellen, wird in dem nun folgenden Video erläutert. Viel Spaß!

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